Besser später als nie, oder: Wenn Didi einen Beitrag schreibt.

Tja, heute auf den Tag 365 Tage ist es her, dass wir wieder zurück in Österreich angekommen sind. Und heute 365 Tage ist es her, dass ich – und damit indirekt auch ihr – auf einen Beitrag von Didi warten… Denn, ihr ahnt es vielleicht schon – irgendwie waren dann doch alle Beiträge in der Vergangenheit ein bisschen mehr von mir als von Didi 😉 
Mittlerweile haben wir (fast) alle von euch ja schon wiedergesehen und von unseren kleinen und großen Abenteuern persönlich berichtet. Trotzdem wollen wir euch am allerletzten Teil unseren einjährigen Reise auch noch mit ein paar Fotos teilhaben lassen. 

Los ging es vor über einem Jahr – ganz genau genommen am 26.12.2015 um gefühlt 04:00 Uhr morgens – Richtung Rückreise,  und zwar nicht wie üblich im Flugzeug sondern mit einem Containerschiff 🙂 Hatten wir uns zunächst noch Sorgen gemacht, dass der erste Tag vielleicht eher fad werden könnte – schließlich sollten wir schon um 08 Uhr morgens auf dem Schiff sein, abgelegt würde aber erst um 20 Uhr -, wurden wir bald eines Besseren belehrt: Stundenlang schauten wir zu, wie die Container nach und nach wie Tetrissteine auf das (wie wir gelernt haben eher kleine da nur 220 Meter lange) Schiff geladen wurden. 

Nachdem dann alles vorbereitet war, ging’s am Abend dann endlich los – die Reise über den Atlantik konnte los gehen. Auch unsere Kabine war sehr passend zu unserer Reise: 

Ansonsten war das Zimmer eher klein und fein, aber nach den Hostels davor eigentlich ziemlicher Luxus 🙂 

Ansonsten bestanden die nächsten Tage für uns vor allem aus viel lesen, nachdenken, etwas SPORT (ja, auf dem Schiff gab es einen Fitnessraum!), Film schauen und vor allem viiiiiiel Essen und dem einen oder anderen Rotwein (schließlich waren wir ja auf einem französischen Schiff ;)). Dazu durften wir während der Reise auch aufs Containerdeck sowie auf die Kommandobrücke und in den Maschinenraum (leider ohne Fotos :() – das waren definitiv sehr spannende Einblicke! 🙂 

Ein besonderes Highlight war zweifelsohne die Silvesternacht – nicht nur, weil wir eigentlich keine Ahnung hatten, wie spät es mitten auf See gerade war und wann also wirklich Mitternacht war, sondern auch, weil wir am Captains Table – inklusive all den Captains-Getränken wie Champagner und dem wirklich guten Rotwein ;)) – saßen… Und auch wegen der bis zu 12 Meter hohen Wellen, die man selbst auf so einem großen Schiff ziemlich merkt, und die in der Silvesternacht den Wein manchmal zum Umfallen brachten, während sie am nächsten Tag eher unsere Mägen auf die Probe stellte 😉 

Hier ein paar Impressionen vom Boot: 

Die Rückreise mit dem Containerschiff war für uns jedenfalls die perfekte Art der Rückreise nach so einer langen Reise: Man hat Zeit, sich ans “Heimkommen” zu gewöhnen, die Tage werden langsam kürzer und kälter, und man bekommt “zum Abschluss” auch noch die eine oder andere schöne Aussicht geboten: 

Doch irgendwann geht selbst die schönste Reise zu Ende, und so landeten wir am 04.01. – vor genau einem Jahr – im…  ähm… nicht *soooo* spannenden Dünkirchen. Von dort holte uns Didis Bruder Klemi in einer Marathon-Autofahrt ab, und schon weniger später waren wir – und der Schnee, der uns passenderweise empfing – wieder zurück in Österreich… 
Tja, und kaum zum glauben, seitdem sind schon 365 Tage vergangen… Und auch die wahrlich wie im Flug, ist doch auch viel geschehen: Wir sind in Wien zusammengezogen und haben unsere Wohnung renoviert, haben wieder angefangen zu arbeiten (Didi schon recht bald, ich hab mir etwas Zeit gelassen, aber ein guter Job braucht Weile ;)), haben Papas 60er gefeiert und schließlich auch die einer oder andere (kürzere ;)) Reise getan 🙂 Und daneben noch zigtausend andere kleine Dinge gemacht – vor allem (fast) alle von euch wiedergesehen 🙂 
Nun denn, zu guter Letzt: Vielen Dank, dass ihr unseren Blog gelesen (oder zumindest hin und wieder Fotos geschaut ;)) habt, und wir versprechen: Falls wir nochmal so eine Reise machen, dann schreiben wir (aka ich ;)) wieder einen Blog 🙂 

Einstweilen: Frohes neues Jahr euch allen, wir haben euch lieb 🙂 

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Zum Schluss ein Schnelldurchlauf: Nicht-mehr-ganz Südamerika, Fast-USA und Schon-EU

Nachdem wir Südamerika hinter uns gelassen hatten, begann auch schon der letzte Monat unserer Reise – kaum zu glauben, dass das Jahr wirklich so schnell vergangen sein soll!!!

In diesem letzten Monat haben wir auch nochmal so richtig Gas gegeben (nicht so ganz freiwillig, aber so waren die Flugverbindungen am billigsten ;)) und in drei Wochen drei Länder besucht 🙂

Zwischenstopp in Panama

Da unser Boot aus Cartagena nunmal in Panama landete, nahmen wir spontan auch dieses Land auf unsere Reiseliste. Aus dem panamesischen Dschungel ging’s für unseren Reisetrupp mit dem Jeep nach Panama City. Bei der Fahrt auf der EXTREM kurvigen Straße, die sich wie ein Ritt auf der Achterbahn anfühlte, wurde mir erst mal gewaltig schlecht, sodass ich echt froh war, dass ich noch Tabletten gegen Seekrankheit dabei hatte. Doch kaum wirkten die Tabletten und ich war fast am Einschlafen, da machte der Jeep für über eine Stunde halt – Polizeikontrolle des gesamten Gepäcks stand an. Da Frauen anscheinend besonders gerne als Drogen-Schmuglerinnen (oder vielleicht einfach nur, weil ich so gefährlich aussehe?!) musste ich sogar hinter einen Vorhang, um mich dort auch noch einer Leibesvisitation zu unterziehen… Auch mal ein Erlebnis 😉

Nachdem bei unserer Tourigruppe doch tatsächlich keine Drogen gefunden wurden (ich frag mich ja immer, ob tatsächlich manche Touris so dämlich sind, zwischen solchen Ländern Drogen transportieren zu wollen?!) ging’s weiter nach Panama City. Hier waren wir erst mal komplett erschlagen von den vielen Wolkenkratzern (unsere letzte Stadt mit wirklichen Hochhäusern war wohl Sydney…). Auch sonst fühlte sich diese Stadt schon sehr amerikanisch an, irgendwie überraschend nach so viel Südamerika 😉

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Well hellooooooo Wolkenkratzer...

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...und funktionierende Busse!

Da wir am ersten Tag hier fast nur geschlafen hatten (der Landgang hat uns am ersten Tag noch ziemlich zu schaffen gemacht), blieb uns letzten Endes nur ein Tag zur Besichtigung, weswegen wir das wahrscheinlich touristische Transportmittel unserer kompletten Weltreise schnappten und mit einem Hop-on-hop-off-Bus durch Panama düsten 😉

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Touri-Didi im Touri-Bus 🙂

Als erstes stand natürlich der Panamakanal auf dem Programm, wo wir gleich mal zufällig unseren halben Bootstrupp wiedertrafen und einige spannende Dinge über den Kanal lernten – unter anderem, wer wann den Pazifik entdeckt hat (wir sind uns bis dato nicht sicher, ob die Entdeckung eines WELTMEERS wirklich Sinn ergibt, oder ob den nicht vielleicht andere Leute vor dem 15. Jahrhundert schonmal gesehen hatten… aber gut…). Leider fuhr, als wir dort waren, gerade kein Schiff durch die Schleusen, aber die Dimensionen waren auch so schon beeindruckend…

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Vasco Nuñez de Balboa, der berühmte Entdecker des Pazifik 😉

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Simulation einer Containerschiff-Fahrt... vui spannend und so 🙂

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Diese hübschen Loks ziehen dann die Schiffe durch die Schleusen 🙂

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Und das sind also die berühmten Schleusen 🙂

Anschließend begaben wir uns an eine – laut unserem Reiseführer – schöne Strandpromenade, wo es allerdings außer einer Steuer-Freizone und einem Hafenumbau absolut nicht zu sehen gab… als Ausgleich war es aber unerträglich heiß und kein Schatten in Sicht 😉
Das spannendste hier waren auch schon die lustige Straßenschilder:

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Natürlich, daß logische Tier für ein "Achtung, Wildwechsel"-Schild is eindeutig ein Waschbär?! 😉

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Und außerdem: Achtung vor durchtrainierten Joggern?!

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Außerdem sah man von hier auch die Amerika-Brücke, auch nett 😉

So waren wir denn auch ganz froh, als uns der Bus wieder abholte und dort endlich auch die letzten beiden Leute von unserer Bootsreise wiedertrafen 😉 Den Abschluss des Tages bildete ein Spaziergang durch die sehr nette Altstadt von Panama, wo man einen schönen Kontrast aus alten Häusern und einem Blick auf die sehr moderne Skyline Panamas hat 🙂

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Das moderne Bio-Museum von Frank Gehry (der vom Guggenheim-Museum ;))

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Eher älter: die ehemalige Kathedrale

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Christbaum 🙂


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Zum Abschluss: ein Panama-Bier 🙂

Puerto Rico: Eine Woche in den Fast-USA

Am nächsten Morgen hieß es für uns wiedermal früh aufstehen, um unseren Flieger nach Puerto Rico zu erwischen. Wenig überraschend war unser Zwischenstopp in Miami etwas mühsam, da wir hier unser Gepäck holen und die amerikanische Immigration hinter uns bringen mussten… Lustig war dafür “unser” Grenzbeamter, der auf unsere Antwort hinsichtlich unseres Aufenthaltsortes (San Juan) ganz erstaunt fragte, wo das denn sei, und dann nach der Aufklärung meinte “Oh, I thought you were staying in the real US” (stimmt ja schon,dass Puerto Rico keiner der Staaten is, aber ein bißerl dazugehören tun sie ja trotzdem und die Grenzkontrollen muss man immerhin auch in den “real USA” hinter sich bringen ;)).

San Juan selbst hat uns sehr gut gefallen, auch wenn wir seit unserem ersten Supermarkteinkauf hier wissen, warum die Leute hier doch wieder überdurchschnittlich häufig übergewichtig sind – während die Tomaten im Supermarkt für sechs Stück 10 Dollar kosten, gibt’s das Burgerking-Menü um 5… Überhaupt sind die Preise hier langsam schon fast wieder europäisch, was vielleicht eh gut so ist, damit wir uns nach und nach wieder an züchten Hause gewöhnen 😉 Außerdem war es etwas überraschend, dass wir selbst mitten in der Stadt San Juan, in der es in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auch jede Menge Wolkenkratzer und Hotelbunker gab, doch jeden Morgen Hähne krähen hörten… das is dann wohl der karibische Einfluss 😉

Während unserer drei Tage in San Juan erkundeten wir den Strand vor unserer Unterkunft (wirklich nicht übel für einen Stadt-Strand), sahen uns einen ganzen Tag lang die Altstadt an und besichtigten auch die Bacardi-Fabrik (natürlich inklusive Cocktails ;)). Außerdem “mussten” wir natürlich auch jene Bar besuchen, in der angeblich der Piña Colada erfunden wurde.. ob das tatsächlich stimmt, wissen wir eigentlich nicht, aber gut war er auf jeden Fall 😉

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Auch in San Juan gibt's Piratenschiffe 🙂

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Altstadt von San Juan

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Eingang zur Festung: gut bewacht! 🙂

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Die Aussicht von hier ist aber auch bewachenswert 😉

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Jap, das is die Bacardi-Fabrik!

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Dani, eine Cocktail-Studie: Bacardi Sunset, ...

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...roter Sangria,...

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...und natürlich der one und only originale Piña Colada!

Für die nächsten – und letzten Tage – auf Puerto Rico hatten wir uns ein Auto gemietet, da es mit dem öffentlichen Verkehrsnetz auf der Insel leider nicht so weit her is… Dafür ist Autofahren umso lustiger, weil der Benzin mit 0,59 Dollarcent pro Liter wirklich spottbillig ist!  Als Ausgleich (oder wegen der fehlenden Steuereinnahmen…) sind dafür die Straßen auch in leicht Suboptimalem Standard, was man beispielsweise an den riiiiiesen Schlaglöchern auf der Autobahn (!) feststellen kann! 😉

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Unser erstes Ausflugsziel: der Nationalpark Yunque - endlich wieder Mal Regenwald 😉

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Nicht schlecht, die Aussicht! 😉

Unser erster Übernachtungsort, Aguadilla im Westen, war leider nicht sooooo supi – an dem angeblichen Surfort sahen wir keinen einzigen Surfer, dafür aber jede Menge offensichtlich drogenabhängige Leute… Dementsprechend saß auch der Verkäufer in der Tankstelle – dem einzigen Ort im Dorf, wo man Milch und Brot fürs Frühstück kaufen konnte – hinter Sicherheitsglas – auch mal ein Einkaufserlebnis 😉 In Ermangelung einer Küche mussten wir hier außerdem auch essen gehen, wo wir dann gelernt haben, dass “typisch puertorikanisch” anscheinend hauptsächlich bedeutet, dass man egal was (hauptsächlich Hühnchen) frittiert – zumindest war das Essen aber sättigend 😉

Außerdem verbrachten wir untertags einen netten Tag an einem Strand ein bißchen außerhalb von Aguadilla (diesmal ganz ohne Drogenjunkies) und sahen uns am Abend im Kino noch Mockingjay an – wobei es vor lauter Gequatsche der Leute im Kino manchmal fast schon schwierig war, etwas vom Film mitzubekommen. Außerdem hatten die Kinoangestellten anscheinend auch noch vergessen, zu Beginn des Films den Lichtschalter zu betätigen, sodass wir für die erste Hälfte des Films unsere Kinokollegen nicht nur hörten, sondern dank angeschalten Lichts auch noch sahen 😉

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Das netteste auf der Strecke nach Aguadilla: die Könige (heilige, drei) an der Straße 😉

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Und ahja, überraschend grün is es hier 🙂

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Das beste am Essen: das Bier. Und Blue Moon is nicht mal besonders gut 😉

Sehr viel besser hat uns unser zweiter Stopp Guanica im Süden der Insel gefallen. Schon am weg dorthin waren wir an einer wunderschönen Badebucht vorbeigekommen (die kurioserweise Bahia Sucia, also dreckige Bucht heißt…).

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Baden in der Bahia Sucia

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Mit Leuchtturm! 🙂

Und auch der Ort selbst war sehr nett, direkt im Dry Forest gelegen (der sich seinen Namen laut unseren Gastgebern hauptsächlich dadurch verdient, dass es eben kein Regenwald ist – für uns also auf gut deutsch einfach ein stinknormaler Wald ;)), wo wir zwei nette Wanderungen machten und uns ansonsten die Sonne am Strand auf die Bäuche scheinen ließen. Unsere sehr nette Gastgeber Rosanna und Walter hatten außerdem einen voll angenehmen Pool, den wir in den Abendstunden auch noch genutzt haben – wie haben also wirklich zwei sehr angenehme und entspannende Tage hier verbracht 🙂 Zum Abschied bekam Didi von Starwars-Fan Walter dann auch noch eine kleine R2D2-Action Figure (das is GANZ WAS ANDERES als eine Spielzeugfigur, wie ich gelernt habe…) geschenkt, sodass für ihn der Aufenthalt kaum besser laufen hätte können 😉

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Wanderung im Wald (die Aussicht is zugegebenermaßen anders als bei uns ;))

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Der Strand bei Guanica - mit Nadelbaum!

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Didi mit original Spielzeug-Raumschiff 😉

Unsere letzte Station: Zurück in der Schon-EU

Und dann war es auch schon so weit… Obwohl wir es selbst kaum glauben konnten, ging es vor einer Woche schließlich auf zu unserer letzten “echten” Station auf der Reise, und zwar nach Guadeloupe. Und da diese Insel in der Karibik ja zu Frankreich gehört, befinden wir uns seitdem technisch gesehen auch schon wieder in der EU!

Der Weg zurück in die EU war allerdings auch nicht ganz so einfach… Wir hatten online ja schon gelesen, dass LIAT nicht so die supidupi Fluglinie sein soll, aber da sie dich um immerhin 400 billiger waren als American Airlines, beschlossen wir, dieses Risiko einzugehen… Der erste Flug von Puerto Rico nach Antigua lief auch noch gut, dort mussten wir dann – zusätzlich zu den eh schon drei Stunden geplanter Umstiegszeit noch zusätzliche drei Stunden warten, bis unser Flieger auch tatsächlich abhob – wobei die Anzeige am Gate immer brav “on time” anzeigte, da einfach die Abflugzeit auf eine spätere geändert worden war – ein genialer Trick 😉 Aber immerhin gab’s vor allem auf dem ersten Flug in der kleinen Propellermaschine eine echt gute Aussicht 🙂

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Unser überhaupt nicht verspäteter Abflug - R2D2 nahm's mit Gelassenheit 😉

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Wir waren ja schließlich auch on time! 😉

Zum Glück war Die Angestellte bei unserem Autovermieter so lieb, extra eine Stunde nach “Ladenschluss” noch auf uns und unseren Flieger zu warten, sodass wir doch tatsächlich noch unseren Mietwagen abholen konnten und dann Mitternacht in unserer Unterkunft ankamen 🙂

Seitdem genießen wir unsere Tage hier, essen gutes Essen (endlich wieder gescheiter Käse!!!), trinken importiertes Bier und Einheimischen Punsch, liegen am Pool bzw. Strand herum und faulenzen in der Hängematte 😉

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Importiertes Bier (und zugegebenermaßen auch nicht sehr einheimisches Essen ;))

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Rum mit Saft = guadeloupischer Punsch 😉

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Hängematte mit Aussicht 🙂

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Didi auf seiner gar nicht zu kleinen Liege 😉

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Le pool 🙂

Ein bißchen was angeschaut haben wir uns aber natürlich auch. So
waren wir in der berühmten und wirklich wunderschönen Jacques Cousteau-Reserve noch ein letztes Mal tauchen, wobei wir diesmal weder von Strömungen, noch von Luftproblemen zu berichten haben, sondern beide Tauchgänge einfach nur schön und unglaublich gemütlich waren 🙂

Gestern ging’s für uns außerdem noch auf La Soufrière, einem Vulkan auf der Insel, der seinem Namen mit kräftigem Schwefel-Gestank alle Ehre macht 😉 So supidupi war die Aussicht aufgrund des dichten Nebels leider nicht, aber die Wanderung war trotzdem sehr nett 🙂

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Ziemlich grün hier!

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Gipfelstürmer 😉

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Die Sicht war wegen Nebel LEICHT eingeschränkt 😉

Am Abend stand dann noch Fern-Blue Christmas-Feiern (eine Linzer Tradition, bei der man sich am 23. schon betrinkt, wahrscheinlich um Weihnachten besser auszuhalten oder so?!) via Skype an, wozu wir auch weihnachtlich gegrillt haben 😉

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Tja, und Weihnachten verbringen wir heute am Strand und einem Abendessen mit unseren Ferienwohnungs-Vermietern, bevor morgen dann der letzte Tag vor unserer Heimreise per Schiff gekommen ist! Ein bißchen traurig sind wir schon, aber wir freuen uns schon auf die Überfahrt und dann natürlich auf viele viele Wiedersehensfreuden!

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In diesem Sinne frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr (da sind wir irgendwo auf dem Ozean, also wohl eher nicht erreichbar ;)) und bis bald!

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Karibik pur: San Andrés, Cartagena und San Blas

Endlich war es soweit – uns erwartete nach ganzen zwei Wochen bei eisigen 20 Grad endlich wieder Wärme, und diesmal sogar karibische!

San Andrés: Kolumbianische Karibikinsel in Perfektion 🙂

Mit dem Flugzeug ging es für uns nach San Andrés, einer Insel im karibischen Meer auf der Höhe von Nicaragua, die aber noch zu Kolumbien gehört. Empfangen wurden wir dort – auf Englisch, hier spricht man nämlich sowohl Englisch als auch Spanisch und eine Kreol-Variante – erstmal von Regen 😉
Zum Glück hat sich das Wetter die nächsten Tage über aber stark verbessert, sodass wir gemeinsam mit Janine und James, zwei Engländern, die mit uns gemeinsam in unserem unglaublich netten B&B wohnten (und von denen ich die San-Andrés-Fotos klauen durfte…), einige sehr nette und ereignisreiche Tage verbrachten.

Außerdem lernten wir hier endlich, was man mit den ultrapraktischen 5-Liter-Wasserbeuteln, die uns seit Bolivien begleiteten, tun muss, wenn man nicht alle fünf Liter auf einmal trinken will… (auf San Andrés bekommt man sonst nämlich nur 0,5-Liter-Flaschen, mit denen man bei nicht trinkbarem Leitungswasser echt nicht weit kommt…). Aber dieses Wissen müssen sich alle Reisenden selbst verdienen, also verraten wir es hier nicht 😉 Als Trost aber mal die ersten Fotos von unserer Unterkunft 🙂

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Unsere Nachbarschaft 🙂

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Ausblick von unserem Balkon 🙂

Gleich am nächsten Tag fuhren wir zu Johnny Cay, einer kleinen Insel etwa 15 Minuten von San Andrés. Diese Insel ist ein Nationalpark, was hier anscheinend bedeutet, dass man versucht, viel zu vielen Touristen die Natur durch laute Musik und starke Cocktails näherzubringen… So tummelten wir uns also mit viiiiiielen anderen – großteils kolumbianischen – Urlaubern auf dieser trotz der Menschenmassen irgendwie paradiesisch wirkenden Inseln und genehmigten uns einen Coco Loco (sehr, SEHR starker Rumcocktail, serviert in einer Kokosnuss) nach dem anderen…
Am Nachmittag fing es dann leider erneut an zu regnen, sodass wir den Besuch bei der zweiten Insel – El Acuario voller Stachelrochen – sowie die Fahrt durch den angrenzenden Mangrovenwald leider nicht so sehr genießen konnten…

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Janine und der berühmte Coco Loco 😉

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Schlechtes Wetter, schöne Insel: Johnny Cay

Am darauffolgenden Tag legten Didi und ich einen Strandtag ein, den wir mit etwas Schnorcheln und viiiiiiel Lesen verbrachten – bis am Nachmittag erneut Regen einsetzte :/

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Ganz nett hier: "unser" Strand Rocky Cay 😉

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Mit ein paar anderen Menschen...

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...und einem Schiffswrack zum Schnorcheln 😉

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Auch am Abend war's ganz nett hier 😉

Am Abend waren wir auf der Geburtstagsparty unseres Gastgebers Mauro eingeladen, wo wir feststellen konnten, dass nicht alle Karibik-Klischees auch tatsächlich Klischees sind – so laut, eng und mit viiiiiiel Po-Einsatz haben wir noch selten Leute tanzen gesehen 😉 Nach etwas Bier ließen natürlich auch wir uns zum einen oder anderen Tanz überreden – insgesamt definitiv ein sehr lustiger und vielleicht ETWAS zu langer Abend 😉

Bereits am Vorabend hatten wir Pläne für eine Inselerkundung am nächsten Tag gemacht, und so quälten wir uns brav um neun Uhr aus dem Bett… Zum Glück übernahm Janine, die am Vortag als einzige rechtzeitig den Absprung geschafft hatte, das Fahren, und so cruisten wir bald darauf in einem echt lustigen Golfbuggy rund um die Insel 🙂 Dabei stellten wir fest, dass auch die Bewohner dieser Insel dem laotischen Prinzip “mehr Hupen ist immer besser”, wobei hier zum bereits bekannten Überhol-, Gefahr- und Tier-auf-der-Straße-Hupen noch das “Hey, dich kenn ich, lass uns ein bißchen quatschen, während ich mitten auf der Straße halte”-Hupen hinzukommt 😉

Ein Sprung ins kalte Wasser zum Schnorcheln, gutes Mittagessen mit Rondon (Fischeintopf) und anderen Insel-Spezialitäten sowie der Besuch des sogenannten “hoyo soplador”, einer Höhle im Boden an der Küste, durch die das Wasser der Wellen Geysier-artig nach oben gedrückt wird (inklusive ABSOLUT NICHT vorhersehbarer Gratisdusche und endlich wieder Coco Loco) führte dann im Laufe des Tages aber immerhin dazu, dass wir langsam wieder ausnüchterten und den Tag so doch noch genießen konnten 😉

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Kurz vor der Salzwasser-Dusche (als der nette junge Herr uns noch erklärte, dass die Wellen heute nicht stark genug seien, um einen Wasserstrahl zu erzeugen ;))

Nachdem wir die Beiden leider wieder verabschieden mussten, gingen wir noch zwei Tage lang tauchen. Da es das erste Mal nach unserem Tauchkurs war, waren wir doch ein bißchen nervös; zum Glück hatten wir aber einen sehr netten und erfahrenen und vor allem deutschen Divemaster (womit man sich nicht auf die karibische Qualitätskontrolle der Ausrüstung verlassen muss…) sowie noch Jörg, der gerade seinen Open Water machte, mit an Board, sodass wir mit unserer Unerfahrenheit nicht ganz alleine waren 😉

Die Tauchgänge liefen dann auch ziemlich gut, sodass die anfängliche Nervosität bald vergessen war und wir uns voll und ganz auf Rochen, Papageienfische und die wunderschönen Rotfeuerfische konzentrieren konnten. Am zweiten Tag erkundeten wir sogar Wrackteile eines abgestürzten Flugzeuges und hielten beim zweiten Tauchgang Ausschau nach Haien, die uns aber leider (oder zum Glück?) nicht die Ehre eines Besuchs erwiesen.

Trotzdem wurde es am Ende dieses letzten Tauchgangs für Didi noch einmal etwas stressig – während wir unter Wasser waren, hatte nämlich die Strömung gedreht und war stärker geworden, sodass wir gegen die Strömung zurück zum Boot mussten, was einen wesentlich höheren Luftverbrauch mit sich bringt. Da unser Divemaster uns aber aufgrund des heftigen Wellengangs trotzdem möglichst nah zurück zu unserem Ausgangspunkt (und somit zum Boot) bringen wollte, begann Didi seinen Aufstieg erst mit ca. 20 Bar und hatte dann während des Sicherheitsstopps tatsächlich schon fast alles “weggeatmet”. Da ich Didi aber gerne noch länger als Reise- und sonstigen Partner behalten wollte, gab ich ihm ein bißchen was von meiner Luft ab, sodass wir beide wohlbehalten oben ankamen 🙂

Hier Dank Jörgs Kamera ein paar Bilder von unseren Tauchgängen:

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Bald geht's los!

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Das is der Jörg 🙂

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Auch wir "schweben" äußerst elegant durchs Wasser! 😉

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Auch im Meer: Fischis!

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Und natürlich jede Menge Korallen!

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Nach einem abschließenden gemütlichen Strandtag und einer weiteren Geburtstagsparty mit viel Arschgewackel, zu der uns ein Nachbar (der uns erklärt hatte, dass er es einmal geschafft hatte, zwei Wochen nicht zu schlafen) eingeladen hatte, hieß es aber leider auch schon Abschied nehmen von San Andrés…

Der Rückflug gestaltete sich überraschend komplizierter als gedacht… Wir hatten unsere Flüge mit Vivacolombia gebucht, dem kolumbianischen Äquivalent zu Ryanair. Wie für eine Billigfluglinie üblich, muss man auch hier für alles extra zahlen, beispielsweise, wenn man am Flughafen statt online einchecken will. In Ermangelung eines Druckers in unserer Unterkunft mussten wir am Vorabend unseres Fluges dann doch noch den Flughafen-Checkin dazubuchen – was in der unschlagbaren Logik von Vivacolombia dazu geführt hat, dass unsere Reservierung storniert wurde und am Flughafen “wieder freigeschalten werden” musste… Eh logisch, oder?! Das Alles wurde uns aber natürlich nicht etwa nach meiner Buchung-Stornierung-irgendwas-Aktion via Mail oder sonstige Warnung mitgeteilt, sondern erst, als wir schon am Flughafen standen… Zum Glück waren wir früh genug dran, sodass unsere Plätze (haha… als ob Vivacolombia Sitzplätze vergeben würde… Drängeln beim Boarding is doch viel lustiger… ;)) bzw. Reservierungen noch nicht vergeben waren und wir nach einer Stunde Anstehen zum “Freischalten” doch tatsächlich noch mitfliegen durften..
Und dann mussten wir nur noch den Zimmerschlüssel unserer Unterkunft, den Didi noch in seinem Hosensack fand, bei einem Schalter abgeben, schon konnte unser Flug nach Cartagena losgehen… 😉

Cartagena – so heiß, so schön

Die Stadt Cartagena war die Mühen, dorthin zu kommen auf jeden Fall wert. Gleich unseren ersten Abend verbrachten wir gemütlich Bier trinkend und (kolumbianisches) Fastfood (Burger und Fleischspieße sowie Arepas, so Maisfladen) essend auf einem Platz gleich bei unserem Hostal – hat sich fast angefühlt wie das Museumsquartier im Sommer 😉

Am nächsten Tag besuchten wir mit Jeff und Victor, zwei Amerikanern aus unserm Hostel, ein Kloster, von dem aus man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt hat (und wo man trotz geringer Distanz nicht zu Fuß hinlaufen kann, weil die Armenviertel dazwischen anscheinend sehr gefährlich sind.. zum Glück ist das nächste Taxi in Kolumbien irgendwie nie weit ;)) sowie die wunderbar pittoreske Altstadt Cartagenas. Da Victor, unsere Cartagena-Fotoquelle momentan aber leider noch in Asien unterwegs ist, gibt es die Bilder davon dann nur privat bei uns nach unserer Rückkehr anzuschauen 😉

Nach einem schönen Sonnenuntergang mit “etwas” überteuertem Bier verbrachten wir den restlichen Abend als Ausgleich wieder mit billigem Dosenbier am Platz ums Eck…

Vor unserer Abreise Richtung kühlere Gefielde hatten wir mit Victor und Jeff noch einen letzten Ausflug geplant, und zwar zu “El Totumo “, einem Vulkan, dessen Krater komplett mit Schlamm gefüllt ist! In dieser zähen Flüssigkeit zu “schweben” (aufgrund der Dichte des Schlamms kann man darauf liegen, ohne unterzugehen…) war definitiv ein einmaliges und auf jeden Fall auch sehr lustiges Erlebnis 😉

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Fun in the Schlamm 😉

Minca – ein kühle(re)s Zwischenspiel

Nach diesem zugegebenermaßen sehr warmen Zwischenspiel in Cartagena (wie auch in Wien steht hier die Luft ziemlich, sodass es einem gleich nochmal drückend wärmer vorkommt…) bestand Didi auf ein paar “Erholungstage” in Minca, einem Ort, der für seinen Biokaffee und vor allem seine – dank der Höhe – etwas angenehmeren Temperaturen bekannt ist.
Ähnlich wie in Salento verbrachten wir auch hier unsere Tage mit ein bißchen Wandern, Kaffee trinken, Lesen und – dank dem Pool in unserer Unterkunft – viel Schwimmen (SO kalt war’s dann ja auch wieder nicht, dass man nicht im Aussenpool schwimmen hätte können ;))
Da wir uns hier nicht auf die Fotos von Reisebekanntschaften stützen können (wo hätten wir bei so viel Inaktivität auch Leute kennenlernen sollen?!), gibt’s von unseren vier Tagen in Minca nur sehr wenige Fotos, und zwar genau genommen nur von unserer Terrasse, von wo aus man einen wunderbaren Blick über die Berge und Wälder der Umgebung sowie – dank “Futterplätzen” – auf Kolibris hatte (deren Anwesenheit übrigens alles andere als klischeehaft-entspannend ist, vielmehr sind das die stressigsten Vögel, die wir je gesehen haben ;)):

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Blick von der Terrasse aus..

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...mit lauter Stresser-Vögeln 😉

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...und schönen Wäldern...

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Die Aussicht von "meiner" Hängematte war auch nicht schlecht 😉

Willkommen zurück in der Hitze: Cartagena, Teil 2

Schließlich begaben wir uns nach vier Tagen dann aber doch zurück nach Cartagena – zum einen, weil wir dort für unsere bevorstehenden zwei Schiffsreisen noch einiges an Vorbereitungsarbeit zu erledigen hatten, und zum anderen, weil uns in Minca – wo es keinen Bankomaten gibt und kaum jemand Kreditkartenzahlung akzeptiert (eine Tatsache, deren wir uns leider bei unserer Anreise nicht bewusst waren…) – so langsam auch das Geld ausging 😉

An unserem, ersten vollen “Planungstag” in Cartagena hatten wir denn auch gleich mal mehr zu tun als ursprünglich gedacht – denn neben dem Organisieren unserer ärztlichen Bestätigung für die Rückreise nach Europa und der Zahlung unseres Panama-Segelboot-Trips mussten wir plötzlich nach unserem Besuch einer Tauchbasis auch noch ein Handy organisieren – Didi war seines nämlich beim Aussteigen aus dem Taxi aus der Tasche gefallen, und da mein Uralt-Handy aufgrund von Frequenzband-Unstimmigkeiten schon seit unserer Ankunft auf dem amerikanischen Kontinent nicht mehr funktioniert, standen wir nun ohne Handy da (und auch ohne Fotos von allen möglichen Orten, falls ich das noch nicht oft genug erwähnt habe ;)).
Somit verbrachten wir den restlichen Tag damit, kolumbianische HandyverkäuferInnen zu verwirren (warum sollte auch jemand in Kolumbien mit einer österreichischen SIM-Karte ein möglichst altes Smartphone kaufen wollen, dass noch keine Micro-, Nano- oder sonstwas-SIM braucht?) und von Einkaufszentrum zu Einkaufszentrum zu fahren… Was aber insgesamt den netten Nebeneffekt hatte, dass Dani jetzt sehr viele spanische Handyvokabeln beherrscht und somit für einen allfälligen Dolmetschauftrag in diesem Gebiet bestens gerüstet ist, und Didi ein wunderbares neues Smartphone besitzt 🙂

Der nächste Tag war dann schon angenehmer, durften wir endlich wieder tauchen gehen 🙂 Diesmal war der Stress nicht am Ende mit Didis Luft, sondern am Anfang mit mir, da ich von der starken Strömung beim Abtauchen etwas gestresst wurde und leicht in Panik verfiel… Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Oberfläche war aber alles okay und wir brachten zwei sehr schöne Tauchgänge – inklusive einem Riiiiiesenrochen und zwei Trompetenfischen – hinter uns. Hier einige Fotos von diesen Tauchgängen:

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So schaun wir zwei unter Wasser aus 😉

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Sooooo süß am Händchen-Halten (wir wollen uns ja schließlich unter Wasser nicht verlieren ;))

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Unser Mittaucher Carlos aus Argentinien - mehr der coole 😉

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Ahja genau: Fische gab's auch zu sehen 🙂

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Kofferfisch 🙂

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Wunderschöner Rotfeuerfisch 🙂

An unserem letzten Tag in Cartagena schauten wir uns nochmal gemütlich die Altstadt an, machten einige Fotos (die meisten schon zum zweiten Mal, damit wir sie jetzt überhaupt haben ;)) und nahmen beim Sonnenuntergang langsam und ein bißchen schweren Herzens Abschied von Südamerika im Allgemeinen, das uns wirklich (wieder) fasziniert hat, und Kolumbien im Speziellen, das sich als eines der schönsten und interessantesten Länder unserer Reise entpuppt hat…

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Auch Bewohner von Cartagena: Leguane 🙂

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Auch hier gibt's Botero-Skulpturen...

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Außerdem gibt's hier noch andere Skulpturen...

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...architektonisch interessante Gebäude...

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...Piratenschiffe...

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....und natürlich auch schon den ersten Weihnachtsschmuck! 🙂

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Zudem gibt es hier vor allem unglaublich viele, unglaublich malerische Gässchen...

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Warten auf den Sonnenuntergang...

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Da isser! 😉

Von Cartagena nach Panama: Ein wunderbarer Segelturn durch die San Blas-Inseln

Am Abend stand dann aber auch schon wieder das nächste schöne Abenteuer auf dem Programm, und zwar unsere Überfahrt von Kolumbien nach Panama auf einem Katamaran 🙂
Mit auf der Reise waren neben den drei Crew-Mitgliedern zwei Schweizer, zwei Schwedinnen, ein Amerikaner, eine Estin und ein Niederländer (mit dem typisch niederländischen Namen Ricardo ;)), die alle von Anfang an sehr nett wirkten und mit denen wir einige sehr nette Tage auf dem Boot verbrachten 🙂 Und nicht zu vergessen die vier Katzen, die auch noch mit uns an Bord waren:

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Da hat sich's jemand in unserer Kabine gemütlich gemacht 😉

Die ersten beiden Tage befanden wir uns noch auf offener See, was leider dazu führte, dass einige unserer Mitreisenden ihre Zeit liegend und ohne Essen verbringen mussten 😦 Als Ausgleich bekamen wir aber gleich am ersten Tag eine Delfinschule zu sehen, die unser Boot fast eine Stunde lang begleiteten – Delfine sind einfach immer wieder faszinierend 😉

Nach unserer zugegebenermaßen etwas stürmischen zweiten Nacht (diesmal hatten auch wir präventiv Medikamente gegen Seekrankheit genommen – die Dinger hauen einen definitiv zusammen, sodass wir ziemlich früh und ziemlich tief geschlafen haben, aber aus Erzählungen von weniger Glücklichen, die nicht schlafen konnten, hat unser Schiff ziemlich geschaukelt ;)) kam am nächsten Morgen bereits beim Aufstehen die Erlösung: Wir waren bereits im San-Blas-Nationalpark angekommen, und unsere nächsten drei Tage sollten nur aus Hängematten-Liegen, Schnorcheln, Trinken und Essen bestehen 🙂

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Mein "Arbeitsplatz" in diesen drei Tagen...

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Mit Aussicht 😉

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Robinsons Island 🙂

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Jetzt neu, mit Mensch davor 🙂

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Man beachte vor allem die Wasserfarbe Im Hintergrund! 🙂

So fuhren wir denn als Gruppe gemächlich von einer Insel zur nächsten, tranken Rum, gingen Schnorcheln, aßen jede Menge Hummer (O-Ton unserer Crew: “Wir können mittlerweile keinen Hummer mehr sehen, weil wir das ständig essen, aber Fisch ist immer noch gut”) und führten viele nette Gespräche – und das alles bei angenehmsten Temperaturen mit leichtem Wind und 30 Grad Wassertemperatur in einer wahrlich paradiesisch-karibischen Umgebung… Was will man mehr?!

Nun ja, aber auch die schönsten Momente müssen bekanntlich irgendwann zu Ende gehen, uns so kamen wir dann fünften Tag am Morgen auf “Immigration Island” an, um uns in Panama einstempeln zu lassen.. Und sogar das war richtig nett, und wir hatten uns wohl alle vorstellen können, auf dieser Insel zu arbeiten (dafür wären wir sogar Grenzbeamte geworden ;)).

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Immigration Island - es gibt schlimmere Grenzübergänge 😉

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Ein letzter Sonnenuntergang

Nach einem letzten Schnorchelgang und einem Abschiedsbier hieß am nächsten Morgen leider um fünf Uhr aufstehen, um via Boot und Allrad nach Panama zu gelangen… Aber davon mehr… richtig… im nächsten Beitrag…

Kunst, Kaffee und Kriminalität: Willkommen in Kolumbien ;)

Von Peru nach Kolumbien

Aufgrund unserer Party-Ambitionen zu Halloween war das Aufstehen am nächsten Morgen etwas schwieriger – vor allem, da unser Speedboat Richtung Kolumbien um 06:00 Uhr losfahren sollte und wir dafür um 05 Uhr aufbrechen mussten (und vielleicht auch ein bißchen wegen dem Alkohol am Vortag…). Lisa und Nicole hatten überhaupt gleich durchgemacht, vielleicht auch nicht die blödeste Idee… Der Vorteil unserer Müdigkeit war, dass wir die Wartezeit (das Boot fuhr natürlich erst um 07 Uhr los – damit war in Peru bzw. Südamerika aber irgendwie auch zu rechnen ;)) sowie die Bootsfahrt selbst großteils verschliefen!

Im Amazonas-Dreiländereck angekommen mussten wir zunächst mal auf einer der Inseln aus Peru ausstempeln – wobei wir, kaum auf der Insel angekommen, von unvorstellbaren Mückenschwärmen attackiert wurden (und wir dachten, wir hätten mit dem Dschungeltrip das Schlimmste hinter uns…). In Leticia, dem kolumbianischen Grenzdorf, war die Plage zum Glück nicht ganz so schlimm, sodass die drei Tage, die wir hier mit Lisa und Nicole auf unseren Weiterflug warteten, ganz nett waren 🙂

In Ermangelung sonstiger Touristenattraktionen unternahmen wir gemeinsam einen Ausflug nach Tabatinga, dem brasilianischen Dorf des Dreiländerecks – wobei “Ausflug” wirklich schon etwas übertrieben ist, muss man dafür doch einfach nur 15 Minuten der Straße nach Osten folgen, und schwupdiwups ist man ganz ohne Grenzkontrollen schon in einem anderen Land! Dort gönnten wir uns dann – wie könnte es anders sein – ein brasilianisches Bier 😉

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Well hello, Brazil!

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Saúde!

Am nächsten Tag hingegen entspannten wir an einem Schwimmplatz bei einem Fluss, wo uns die Einheimischen mit Musik, Früchten und sogar Bier versorgten 🙂 Und das kühle Nass Tat in der tropischen Hitze wirklich sehr sehr gut 😉

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Didis Kamera hatte einen Filter-Anfall...

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War aber auch ohne Filter ganz nett hier!

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Voller Einsatz fürs Foto!

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Scheeeee!

Ab in die Hauptstadt!

Schließlich war der Tag gekommen, da wir sowohl der Regenwald-Hitze als auch unseren kanadischen Weggefährtinnen Lebewohl sagen mussten, da es für uns mit dem Flieger für einen kurzen Zwischenstopp nach Bogotá ging. Hier erkundeten wir den Parque 93, einen hübschen Park mit Mini-Bibliothek und Tafeln mit Buchempfehlungen (sogar österreichischen!), und machten am letzten Tag eine geführte Stadtwanderung, bei der wir viel über die bewegte Geschichte von Kolumbien und den künstlerischen Bewegungen der Gegenwart erfuhren. Außerdem konnte Kultur-Dee sogar motiviert werden, sich das Botero-Museum (der wohl bekannteste Maler und Bildhauer Kolumbiens) anzuschauen!

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Der Bücherwagen im Parque 93

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Man lese: Thomas Mann!

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Bogotás Zentrum - anscheinend am Wochenende DER Partyplatz... unter der Woche bei Regen irgendwie schwer vorstellbar 😉

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Wappen vor dem Präsidentenpalast: mit Panama 😉

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Sehr sympathische Stadt 😉

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Kunst in Bogotá: Die Stadtregierung führt Wettbewerbe zur Vergabe von Grafittis auf öffentlichen Gebäuden

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Das neueste öffentliche Grafitti symbolisiert die ethnische Vielfalt Kolumbiens (wurde uns gesagt ;))

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Auch Kunst aus Bogotá: Statue auf dem Dach 😉

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Vor lauter Kunst hat sich dann sogar Didi ins Museum begeben

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Die Botero-Monalisa

Seltsam hier…

Auf unserem Heimweg im ZIEMLICH überfüllten Bus (fast U6-zu-Feierabendzeiten-Zustände ;)) passierte dann etwas, mit dem wir in Kolumbien doch nicht gerechnet hätten: Als wir an unsere Haltestelle ausstiegen – glücklich, dem etwas zu engem Körperkontakt im Bus sowie der Sorge um unsere Wertsachen endlich entkommen zu sein -, fing eine Frau hinter uns plötzlich an, “Policia! Policia!” zu schreien – und deutete dabei auf uns! Sie erklärte den Polizisten (die hier an jeder Bushaltestelle herumstehen), Didi hätte ihr das Handy geklaut und er müsse durchsucht werden… und falls er es nicht habe, müsse er es an mich weitergegeben haben, weswegen auf jeden Fall auch ich durchsucht werden müsse. Tja, und schon stand Didi mit den Armen am Hinterkopf an der Wand und wurde von kolumbianischen Polizisten abgetastet! Wir waren in dem Moment irgendwie auch beide zu perplex und verwirrt, um uns groß dagegen zu wehren… Wenig erstaunlich fanden die Polizisten weder bei Didi noch in meinem Rucksack etwas (mich abzutasten trauten sie sich dann wohl in Ermangelung einer weiblichen Polizistin doch nicht…). Die Frau bestand zwar weiterhin darauf, dass wir ihr Handy (“probablemente” – also wahrscheinlich) gestohlen hätten, die Polizisten erklärten ihr aber, dass sie uns trotz ihrer Überzeugung nicht ein zweites Mal durchsuchen würden – woraufhin die gute Dame mit einem “Ich hab jetzt keine Zeit mehr für diesen Blödsinn” und einer halbherzigen Entschuldigung (“Falls ihr das Handy WIRKLICH nicht habt, dann entschuldige ich mich”) wegstürmte… Die Polizisten entschuldigten sich anschließend mehrmals bei uns, ein seltsames Gefühl blieb bei uns aber trotzdem zurück…

Auf dieses Erlebnis hin beschlossen wir, erstmal ein Bier kaufen zu gehen – nur um im Supermarkt an der Kasse von einem US-Amerikaner in ein Gespräch verwickelt zu werden. Dieses fing noch recht harmlos an (“So where are you guys from?” und so weiter und so fort), entwickelte sich allerdings rasend schnell zu einem Monolog seinerseits, in dem er von Verfolgung durch Geheimdienste (US-amerikanischer und kolumbianischer), gestohlenen Aufdeckungsbüchern und der jüdischen Weltverschwörung berichtete – und das alles unterstützt von einem Briten, der sich mittlerweile auch dazugesellt hatte und jeden seltsamen Kriminellen, den der Ami nannte, persönlich zu kennen schien.. Damit war es für uns beide endgültig genug der Wahnsinnigen an diesem Tag und wir verdrückten uns mit der Entschuldigung eines imaginären Skypetermins in unser Hostel zum Biertrinken – nicht, ohne auf dem Weg dorthin immer wieder über unsere Schulter zu blicken, ob uns eh keiner der Wahnsinnigen folgte – an so einem Tag weiß man nie 😉

Zum Glück ruhiger: Salento und sein Kaffee

Nach dieser sagen wir mal ereignisreichen Zeit in Bogotá waren wir ganz froh über unseren nächsten Stopp: Salento, ein kleines Dorf in den kolumbianischen Kaffeebergen, wo es außer Wandern, Kaffee trinken und Entspannen nicht viel zu tun gibt 🙂 Und genau das haben wir die nächsten Tage auch gemacht: Wir wanderten durch das “Valle del Cocora “, ein Tal, das für seine bis zu 60 Meter hohen Palmen berühmt ist, machten eine äußerst lehrreiche Tour durch ein Schutzgebiet, bei dem wir sehr viel über das Funktionieren eines Regenwalds lernten, sowie eine Führung durch eine Kaffeeplantage, bei der wir selbst Kaffeebohnen sammeln mussten (wir könnten unser Geld eindeutig nicht damit verdienen ;)).

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Mit diesen äußerst stylischen Willys-Jeeps fährt man hier in die Berge 🙂

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Wanderung durchs Valle del Cocora

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Ja, es war LEICHT neblig...

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Eine seltsame Kombi: Palmen und Kühe...

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Einmal über eine Dschungelbrücke, bitte!

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Auch zu bewundern: schöne Blumen,...

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Kolibris...

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...und Nasenbären mit einem Kukuks-Hahn 😉

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Kaffeeplantage in Salento...

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Schaut aus wie der Pfeffer In Kambodscha 😉

Tja, und die restliche Zeit unserer fünf Tage verbrachten wir mit Lesen und Hängematten-Liegen im wunderschönen, vogelreichen Garten unseres unglaublich netten Hostels (wo sogar unser Geschirr abgewaschen wurde, weil “ihr schließlich auf Urlaub seid”). Am letzten Tag schließlich trafen wir zu unseren großen Freude nochmal Lisa und Nicole, die es mittlerweile auch nach Salento geschafft hatten 🙂

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Entspannen im Garten...

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...und in der Hängematte...

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...umgeben von Vogelgezwitscher 🙂

Medellín: Drogenvergangheit durch Architektur überwinden!

Ich muss es gleich zu Anfang gestehen: Da meine Kamera nach dem Fußballspiel am zweiten Abend in Medellín, als sie ein gewisser jeMANNd (ich möchte ja keine Namen nennen…) auf den Boden fallen hat lassen kaputt war, und eine nicht ganz andere Person später ihr Handy verloren hat, haben wir von Medellín eigentlich kaum Fotos – und die, die ihr hier seht, haben wir von Freunden zugeschickt bekommen… Aber wir versprechen, wir haben nur Fotos von Orten verwendet, an denen wir auch selbst waren, also is es nur ein bißchen geschummelt 😉 Aber zurück zum Thema…

Nicole und Lisa hatten uns auch jede Menge Tipps für Medellín – ihre vorherige und unsere nächste Station – mit auf den Weg gegeben, sodass wir voller Pläne in dieser faszinierenden Stadt ankamen. Die Stadt, die bis vor zwei Jahrzehnten als DIE Drogenmetropole der Welt galt (es war schließlich die Heimatstadt und “Wirkungsstätte” von Drogenbaron Pablo Escobar) fühlt sich mittlerweile sehr sicher an, und wie wir bei unserer Stadtführung erfuhren, tut die Stadt auch viel, um dies sicherzustellen: Ehemals besonders unsichere Plätze werden im Rahmen “demokratischer Architektur” (klingt gscheit, gell? Unsere Führerin hat das Wort so oft verwendet, dass es sogar bei uns hängengeblieben is ;)) wie zum Beispiel durch Installation von Kunst oder die Errichtung von Bibliotheken für die Öffentlichkeit sicher gemacht, Seilbahnen errichtet, um ehemalige Armenviertel ins öffentliche Verkehrsnetz einzubinden,… Wir waren wirklich fasziniert von der Energie und positiven Stimmung, die man in dieser Stadt überall spürt!

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Demokratisch-architektonische Säulen und so 😉

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Repräsentation der Geschichte der Stadt

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Mehr Botero, mit Kirche

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Mehr Botero, mit Menschen

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Hier wurde vor 20 Jahren während eines Konzerts eine Bombe gelegt, die mehrere Menschen tötete... Heute steht daneben eine zweite, ganze Statue als Zeichen der Hoffnung...

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Kleiner Mann, ganz groß...

Ganz besonders spürt man das – wahrscheinlich nicht nur in Medellín – ganz klischeehaft bei Fußballmatches, wobei wir zwar leider unter der Woche da waren und somit kein Match live im Stadion sehen konnten – dafür aber das WM-Quakifikationsspiel Kolumbien gegen Chile in einer Bar, wobei schon hier eine unglaubliche Stimmung herrschte! Aufgrund meiner kaputten Kamera gibt’s davon leider keine Bilder, aber stellt euch einfach alle Leute im Alter von 10 bis 70 mit Kolumbien-Leiberl in einer sehr lauten überfüllten Bar vor 😉

Außerdem haben wir von Medellín aus auch noch einen Ausflug nach Guatapé, einem zugegebenermaßen sehr pittoresken Stausee in der Nähe, gemacht. Der Ausblick von der Spitze des Felsen war zwar wirklich schön, nach 10 Stunden eingequetscht in einen Bus bzw, auf einem Boot neben betrunkenen dicken Panamesen haben Didi und ich aber einhellig beschlossen, dass dies definitiv die letzte organisierte Tour unserer Reise sein wird 🙂

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Blick vom Felsen über den Stausee

Tja, und nach diesem Beschluss ging’s für uns am nächsten Tag – sehr zu Danis Freude – endlich wieder raus aus der “Kälte” (bei 20 Grad untertags braucht man am Abend manchmal sogar eine leichte Jacke…) und ab in die Karibik! Aber davon mehr im nächsten Beitrag…

Peru, diesmal alleine

Nun denn, Danis Familie war also wieder weg, was nicht nur ein bißchen Traurigkeit auf Danis Seite mit sich brachte, sondern auch die Tatsache, dass wir unseren Unterkunftsstandard IRGENDWIE wieder ein BISSCHEN ändern mussten 😉

Noch am selben Vormittag ging’s also für uns beide weiter in ein Hostel in Cusco, WO WIR SOGAR UNSERE TÜREN SELBST ÖFFNEN MUSSTEN!!! Aber um die Rückkehr ins Backpacker-Leben nicht ganz so dramatisch zu gestalten, haben wir uns für diese Nacht sogar ein eigenes Bad geleistet 😉

Nun war wieder einiges an Planung angesagt, stand am nächsten Tag doch unsere Reise nach Nasca (ja, das is das mit den Linien!) an. Diese führte uns am nächsten Tag zuerst per Flugzeug nach Lima und von dort mit Bus nach Nasca (theoretisch kann man da auch mit Nachtbus von Cusco hinfahren, aber Dani hatte auf peruanischen Seiten gelesen, dass das DIE Touribusse-Überfall-Strecke schlechthin ist – der Bericht eines der Überfall-Opfer hat nicht gerade geholfen -, womit die Flug-Entscheidung schon feststand.. – manchmal wäre das Reisen in Südamerika wohl billiger, wenn man kein Spanisch könnte und/oder nicht so ein Schisshase wäre ;)).

Gut in Nasca angekommen erkundeten wir die – zugegebenermaßen nicht sehr spannende – Wüstenstadt und lernten in einer schon spannenden Präsentation einiges über die wissenschaftlichen Hintergründe sowie die wilden Spekulationen, die sich um die Entstehung und den Zweck dieser berühmten Linien ranken. Dabei durften wir außerdem ganz nebenbei auch noch durch ein Teleskop das hier anschauen:

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So schön kann unser Mond sein 🙂

Am nächsten Tag war es dann endlich so weit: Nach etwas Verzögerung aufgrund des Wetters stiegen wir mit etwas flauem Magen gemeinsam mit zwei Niederländern in diese süße kleine Maschine:

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Ein Größenvergleich - Dani passt drunter, Didi nicht...

Im Internet hatten wir mehrfach gelesen, dass der Flug in diesem Flugzeugchen eine ziemliche Belastung für den Magen darstellen kann. Angesichts der beeindruckenden Linien (die man übrigens aus dem Flugzeug viel besser sieht, als wir gedacht hätten!), vergisst man aber fast, dass einem angeblich ja schlecht werden sollte 😉 So stiegen wir am Schluss mit nur leicht flauem Magen, dafür aber schwer beeindruckt wieder aus und wunderten uns, dass die 45 Flugminuten tatsächlich schon vergangen waren! Hier noch ein paar Fotos “aus der Luft” – man sieht die Linien auf den Fotos leider nicht ganz so gut, aber wir versprechen, es is wirklich auf jedem Foto eine Figur drauf 🙂 (es gibt noch einige mehr Figuren, aber da sind die Fotos dann endgültig nicht gut genug sichtbar ;))

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Hat da jemand Angst?!

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Im Flugzeug dann gaaaaaaaanz cool 😎

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Der Kolibri

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Walfisch

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Astronaut 🙂

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Papagei

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Hände

An unserem letzten Tag in Nasca hatten wir dann noch eine Tour zu den Sanddünen rund um Nasca gebucht. Zuvor fuhren wir in unserem lustigen Sandbuggy mit ziiiiiiiiemlicher Geschwindigkeit noch an einem Wasseraquädukt aus Nascazeiten, einer ehemaligen, halbausgegrabenen Pyramidenstadt (Cahuachi) sowie einem Mumienfriedhof vorbei. Hier die Fotos:

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Unser Gefährt 🙂

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Nazca-Aquädukt

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Cahuachi-Pyramide

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Mumienfriedhof (keine Ahnung, wo die Mumien sind, aber so heißt der ;))

Den Höhepunkt des Ausflugs bildete aber eine wilde Fahrt durch die Sanddünen im Buggy, gefolgt von lustigem Sandboarden, das eher einer Rutschpartie glich, aber trotzdem sehr lustig war (Didi konnte wegen seinem immer noch verletzten Knie leider noch nicht boarden; Dani hat sich dafür aber todesmutig auch Kopf voraus den Hügel runtergewagt ;))

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Like pros!

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Rutschpartie, ohne Verletzung!

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Die Aussicht war auch ganz nett 😉

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Und zum Abschluss noch ein Sonnenuntergang 🙂

Anschließend legten wir einen kurzen eintägigen Zwischenstopp in Lima ein, wo wir den Bezirk Miraflores mit seiner Strandpromenade und den “Parque del Amor” (Liebespark) besuchten (danke für den Tipp, Anja ;)) und danach noch ein bißchen das Nachtleben der Stadt genossen 😉

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Strandpromenade in Miraflores

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Tztztz, in aller Öffentlichkeit...

Tja, und dann ging’s auch schon zu unseren letzten Station in Peru, der Dschungelstadt Iquitos, direkt am Amazonas. Die Stadt selbst ist einfach nur laut, heiß und mühsam; ursprünglich wollten wir dort auch nur eine Nacht verbringen. Leider ging unser Flug aus Lima schon mit fünf Stunden Verspätung los – eine Zeit, in der wir gemütliche drei Mal unser Gate wechseln mussten – Beschäftigungstherapie sozusagen -, sodass wir erst spät am Abend in Iquitos ankamen und somit eine Extranacht hier anhängen mussten, bevor unser Dschungelabenteuer losgehen konnte… Auf diesen Schock hin haben wir uns gleich mal ein Bier in einer sehr dezent dekorierten Bar gegönnt 😉

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Amazonas-Bier im äußerst handlichen Hokzkühler 😉

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Too much decoration, anyone?

Im Nachhinein war das aber eh ganz gut, da wir so noch Zeit hatten, für Didi einen (wenig hübschen, aber effektiven) Hut sowie helle, langärmlige Hemden zu kaufen – beides rückblickend betrachtet eine gute Investition, denn im Dschungel gab es nicht nur viel Hitze und Luftfeuchtigkeit, sondern auch viel Sonne und Mücken (wer hätte das gedacht! ;)) Außerdem konnten wir doch noch einen schönen Platz in Iquitos entdecken – die Aussicht auf den Amazonas 🙂

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Leider habe ich jetzt vier Wochen lang nach einem Computer gesucht, der meine SD-Karte lesen kann, sowas scheint aber für die moderne Welt schon zu altmodisch, sodass ich die Fotos zwar habe, aber nicht auf mein Tablet kriege 😦 Und da ein Beitrag über den Dschungel ohne Bilder irgendwie nicht gaaaanz so spannend is, lassen wir diesen Teil jetzt vorerst mal aus und liefern ihn hoffentlich bald, spätestens aber nach unserer Heimkehr (da haben wir nämlich so altmodische Laptops herumstehen…) nach 🙂
Einstweilen nur soviel: Es war einmalig und faszinierend, aber auch SEHR warm und mückenreich… 😉

Zurück in Iquitos angekommen wurden wir dann im Hostel gleich mal von Lisa und Nicole, zwei Kanadierinnen, “verhaftet” und mit zum Abendessen geschleppt – was uns aber eh recht war, da wir uns nach vier Tagen im Dschungel definitiv schon auf ein kaltes Bier freuten 😉

Am letzten Tag in Iquitos nahmen wir’s gemütlich, organisierten unsere Weiterfahrt nach Kolumbien und feierten anschließendmit leicht improvisierten Kostümen bis tief in die Nacht mit Nicole und Lisa – denn es war Halloween! 🙂 Ein durchaus würdiger Abschied für Peru 😉

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Angsteinflößender Werwolf und Hotdogverkäufer (aka Nicole und Lisa)

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Schon scary: Didi als Joker 😉

Nach diesem wunderbaren Bild lassen wir euch jetzt eine Zeit lang mit euren Albträumen alleine und melden uns dann in Kürze mit dem nächsten Beitrag aus Kolumbien wieder 🙂

Unsere Familienreise in Fotos

Jene, die meinen Papa kennen, wissen: Wenn er sich auf Urlaub begibt, bringt er viiiiiiele viele Fotos mit nach Hause! Da manche Fotos nicht so recht in die letzten Beiträge gepasst haben, gibt’s hier einen eigenen Beitrag (fast) nur mit Fotos. Falls doch ein paar doppelt enthalten sind bitte keine Kritik äußern sondern einfach überspringen 😉

Wer von Familie Plankel schon genug Fotos gesehen hat, darf diesen Beitrag gerne überspringen, aber seid vorgewarnt: Nachdem Didi sein Handy verloren und meine Kamera den Geist aufgegeben hat, werden die Fotos in den nächsten Beiträgen ohnehin nach und nach weniger…

Fotoserie 1: Bilder aus dem (bolivianischen und peruanischen) Leben

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Mobiler Kopierservice in Sucre

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Essen und Trinken in den Anden: Grillerei,...

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Chicha morada (Saft aus lila Mais)

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Großes Angebot an Nüssen und Knollen auf dem Markt

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Darf natürlich nicht fehlen: der Kokatee. Hilft wirklich sehr gegen Höhenkrankheit!

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Man kann natürlich auch direkt die Blätter kauen bzw. "saugen" (man lässt die Blätter einfach in der Backe und "saugt" nach und nach den Saft heraus...)

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Eine kleine Biersammlung (okay, die sind nicht alle aus der Region...)

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Auch in Cusco gab's natürlich gutes Bier!

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Gepökeltes Fleisch am Markt von Potosí

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Und Frischfleisch gab's auch 😉

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Alles an seinem Platz: Ampel, Lautsprecher und ein paar wenige Kabel

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Bolivianisches Verbotsschild: Da hier Tourizone ist, darf man weder Müll wegwerfen noch pinkeln. Nicht wie sonst überall in der Stadt 😉

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Glücksbringer im Jeep

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Bunte Mülltrennung (hält sich nur leider keiner dran...)

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Jeden Tag werden vor der Kathedrale in Copacabana zahlreiche Autos gesegnet, damit sie unfallsfrei durch die Straßen kommen... bei dem Fahrverhalten der Bolivianer wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee 😉

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Eine der cholitas in Bolivien - Frauen in traditioneller indigener Kleidung

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Typisch sind vor allem der Rock, der Hut sowie die hinten zusammengebundenen Zöpfe

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Kann man durchaus auch mit modernen Schuhen tragen 😉

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In Cusco arbeiten die Cholitas vor allem auch als Fotomodells für Touristen, meist mit Lamas 😉

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Zumindest diese Kinder scheinen sich nicht mehr an die traditionelle Kleidung zu halten 😉

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Eher während dem Karneval üblich: bunte Festtracht.

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Unter anderem gibt's dort auch den angsteinflößenden diablo 😉

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Mittel zum Gepäcks-...

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...und Menschentransport... Fast schon Luxus-Tuktuks 😉

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Und schließlich was, das man auch bei uns verwenden könnte: mobile Zebrastreifen 🙂

Fotoserie 2: Aus dem Leben der Plankel-Urlaubsreisen

Mein Papa fotografiert nicht nur gerne typische Szenen des ausländischen Lebens, sondern auch gerne Dinge, die wir auf Reisen so machen. Manche sind dabei spannender, manche eher weniger, aber ein paar hoffentlich nette und lustige hab ich für euch zusammengesammelt 🙂

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So schaut das aus, wenn wir alle ins Hotel einchecken 😉

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Mama hat gaaaaaaaanz viel Spaß auf dem Schaukel-äh-Dings...

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Very artsy: Wir beim Essen, indirekt.

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Auch immer beliebt: Picture-taking-picture!

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...die zweite!

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...und einmal geht's noch!

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Zum Schluss noch: überraschend hübscher Souvenirstand!

Fotoserie 3: Plankel aufm Bankel

Seit einigen Jahren macht mein Papa überall, wo er auf Reisen eine Bank findet, ein Foto – ein Plankel auf dem Bankel eben. Hier ein paar Beispiele für die Ergebnisse aus Bolivien und Peru 😉

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Plankel, liegend. (Recoleta)

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Junger Herr sitzend vor alten Zügen 😉

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Auch im Salar durfte natürlich ein Plankel-Bankel-Foto nicht fehlen!

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Vollkommen erschöpft vom vielen Anschauen!

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Bankel vor random-Kirche...

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Wohl eines der schönsten Bankel der Serie...

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Leicht unkonzentriertes Fotomodell wollte nicht in die Kamera schauen 😉

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Streng genommen kein Bankel, trotzdem sehr scenic: Plankel in der Wüste!

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Und schließlich: entspannt beim Mini-Eiffelturm 😉

Fotoserie 4: Die allseits beliebten Gruppen- und Selbstauslöserfotos!

Und schließlich noch ein letzter fixer Bestandteil des Plankel-Urlaubslebens: das Gruppenfoto. Es gibt (kaum) einen Ort, wo wir keins gemacht haben. Und manchmal kann sich mein Papa trotz des allgemeinen Augenrollens durchsetzen und es wird sogar ein Selbstauslöserfoto… Aber irgendwie mögen wir die Tradition ja doch 😉

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Gleich zu Beginn das volle Programm: erweitertes Gruppenfoto, sogar mit Selbstauslöser!

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Irgendwie ähnlich: noch ein erweitertes Gruppenfoto, diesmal aber von Menschenhand gemacht 😉

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Gruppenfoto mit Dino

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Abschieds-Gruppenfoto (kein Selbstauslöser ;))

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Alkohol-Gruppenfoto (Selbstauslöser! Yehiiiii!)

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Und auch ein Fahnen-Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen!

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Eher ungestellt: Spazier-Gruppenfoto

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Eher gestellt: Wir vor einer random-Kirche...

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Gruppe mit Boot (und Bonuskind ;))

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Gruppe ohne Boot, dafür mit Lama...

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Gruppe mit schicker Kleidung, dafür ohne Mama

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Auch ohne Mama. Trotzdem ein Gruppenfoto.

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Jetzt wieder mit Mama, dafür ohne Papa. Aber mit Lama!

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Diesmal haben wir's tatsächlich alle raufgeschafft!

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Und zum Schluss nochmal weil's so schön is: Gruppenfoto, mit Selbstauslöser! Herrlich!

Familienrundreise, Teil 2: Staunen in Peru

Nun geht’s auch schon weiter mit unseren Beiträgen, und zwar nahtlos anschließend direkt in Peru.

Nachdem auch mein Papa es über die Grenze geschafft hat – der peruanische Grenzbeamte nahm es bei ihm SEHR genau und ließ ihn seine Touristenkarte drei Mal ausfüllen, nur um dann festzustellen, dass es schon beim ersten Mal richtig war – hatten wir zum Glück immer noch drei Tage am schönen Titicacasee vor uns, und zwar in Puno.
Die Stadt selbst gibt zwar soweit wir das beurteilen konnten touristisch nicht so viel her; da unser Hotel aber direkt am Titicacasee lag, haben wir die Tage dort doch sehr genossen 😉 Hier der Blick von unserem Hotel:

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Es gibt in der Tat schlimmeres als diesen Ausblick 😉

Am nächsten Tag ging’s für uns per Boot auf die Uro-Inseln, auch bekannt als die Floating Islands. Meine Mama war leider krank, sodass wir nur zu viert (plus Guide Henry) auf den Weg gegangen sind.
Auf diesen Inseln leben die Uro, eine Minderheitengruppe, die ursprünglich aus dem Amazonasgebiet hierher gewandert ist und sich hier durch Schilf sozusagen ihren eigenen Grund und Boden “gebaut” haben – und seitdem schwimmen sie eben auf dem Titicacasee herum… Auch ihre Häuser sind komplett aus Schilf gebaut. Neben dieser “Bauweise” haben sie sich auch ihre traditionellen Bräuche und Kleidung bewahrt – und das alles hat die Inseln zu einer der größten Touristenattraktionen auf der peruanischen Seite des Sees gemacht. Da aber immer nur eine “Tourigruppe” gleichzeitig pro Insel erlaubt war, fühlten wir uns von Miriam und ihrem Mann Carlos dennoch sehr gut betreut und hatten einen interessanten Aufenthalt 😉

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Das Toiletthäuserl (natürlich auch aus Schilf 😉

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Willkommen auf den Uro-Inseln!

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Ein Fisch als Aussichtsturm? Sicher, warum nicht...

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Mein Papa, der glückliche Gewinner des Tiefen-schätzsspiels... Der Preis? Eine gepökelte Ente...

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Wir wären gute Uros geworden!

Weiter ging’s anschließend auf die Taquile-Insel (wie Tequila, nur andersrum). Die Bewohner dieser Insel sind anscheinend für ihre besonders feine Webkunst bekannt – eine “Sehenswürdigkeit”, für die Papa, Marlies, Didi und ich irgendwie ziemlich das falsche Publikum waren. Darüber hinaus bekamen wir auch noch eine Einführung in die Kleidungsgepflogenheiten der Bewohner – wir können nunmehr also einen Single-Mann anhand seiner Kopfbedeckung von einem vergebenen unterscheiden… Falls also jemand dort auf Bräutigam-Suche gehen will, zuerst bei uns nachfragen 😉
Ansonsten haben wir ziemlich unter der brütenden Hitze auf der Insel gelitten, sodass wir ganz froh waren, als es mit Boot und Fahrtwind wieder zurück ins kühle Hotel ging 😉

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Die berühmte Webkunst in Bearbeitung...

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Auch typisch für die Insel: biologisch hergestellte Seife

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Henry erklärt: Mann mit diesem Hut lieber nicht anquatschen. Is nämlich verheiratet. (Und hat einen schlechten Geschmack, was Kopfbedeckungen angeht... ;))

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Auch auf Taquile: irgendwie verwirrende Richtungs - und Distanzangaben...

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Yehiiiii, Gruppenfoto! Wir in der brütenden Taquile-Hitze 😉

Am nächsten Tag hatte sich zum Glück auch meine Mama wieder erholt, sodass wir uns gemeinsam die Grabtürme (“chullpas”) von Sillustani anschauen konnten. Diese Grabtürme wurden von der Vor-Inka-Kultur der Colla errichtet, und zwar nicht nur für den Adel, sondern auch für das “gemeine Volk”. Unser Guide Henry hatte unglaublich viel Interessantes darüber zu erzählen, hängengeblieben sind aber – zumindest bei mir – hauptsächlich zwei Dinge:

1. Die Colla haben präziser gebaut als die Inkas. Sprich: Wenn eine Goldmünze zwischen die Steine passt = ungenauer gebaut = Inkazeit (praktischerweise gibt es direkt daneben auch ein paar Inka-Grabstätten, sodass Henry uns das gleich veranschaulichen konnte ;)).

2. Die Colla haben stabiler gebaut als die Inka, nämlich sozusagen mit einer “Dübel-Bauweise “. Sprich: Wenn bei zwei angrenzenden Steinen an den sich berührenden Seiten jeweils ein Loch ist, das mit Material (Metall) gefüllt wurde = stabiler = Colla.

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So schaut er aus, so ein Chullpa 😉

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Und so schaut er aus, wenn er schon ein bißi kaputt is...

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Qualitätsmerkmal 1: Präzision. Hier passt eine Münze rein = schlecht = Inka 😉

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Qualitätsmerkmal 2: Stabilität. Hier wurden die Aushöhlungen zwischen den Steinen mit Metall gefüllt = stabiler = Colla 😉

Darüber hinaus war einfach auch schon die Landschaft um die Grabhügel mir ihren Bergen und Lagunen recht schön – die haben schon gewusst, wo sie ihr Leben nach dem Tod verbringen wollen 😉

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Erweiterte Familie Plankel am Toten-Aussichtspunkt 😉

Nun war es Zeit, den schönen Titicacasee hinter uns zu lassen und uns zu unserem letzten gemeinsamen Reiseziel zu begeben, dem schönen kolonialen Cusco, Ausgangspunkt für einen Besuch der berühmten Inkastadt Machu Picchu. Gleich zu Beginn erwartete uns hier eine nette Überraschung: In unserem Hotel bekamen wir ein Gratis-Zimmerupgrade und landeten so im mit Abstand schönsten Zimmer auf unseren gesamten Reise (und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern ;)). Darüber hinaus war das Hotel selbst in einem sehr schönen alten Kokonialbaut untergebracht und hatte sogar ein SPA – es war fast schon schwierig, sich überhaupt zu motivieren, dieses wunderbare Hotel zu verlassen 😉

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Very fancy pancy: Unser Hotel in einem alten Kokonialbau in Cusco

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Auch in der Nacht war die Aussicht von unserem Privatbalkon aus noch ganz okay 😉

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Knapp groß genug: unser Zimmer. Also, eines davon. Didi und ich hatten ein eigenes, mit zwei Stöcken...

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Auch inklusive: der Pisco-Sour-Kurs. Hier der Profi...

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..und die Schülerin (wobei ich ja finde, dass ich den angestrengten Gesichtsausdruck schon ganz gut draufhab...)

Am Abend unserer Ankunft war es dann Didi, der sich unwohl fühlte und deswegen die Pisco-Sour-Stunde auslassen musste (und das obwohl er der Cocktailexperte von uns beiden ist). Dafür war er aber am nächsten Tag wieder fit, dafür blieb mein Papa leicht krank zu Hause – irgendwie schwächelte der Reisetrupp in diesen Tagen ziemlich 😉

An unserem ersten vollen Tag in Cusco und Umgebung spielte leider auch das Wetter nicht so richtig mit – es regnete in Strömen 😦 – dadurch fiel auch unser Besuch bei der Sacsayhuaman-Festung (eine Inkafestung, deren Namen ich am Vortag versucht hatte, auswendig zu lernen – nach drei Pisco Sours allerdings ein aussichtsloses Unterfangen…) sehr kurz aus.
Anschließend ging’s zum Santo Domingo-Kloster, wo die Spanier in typisch feinfühliger Weise einfach mal ein Kloster über eine Inkastätte gebaut haben… Das Ergebnis kann sich aber trotzdem sehen lassen und ist durchaus interessant. Und wenn man vom Kloster über Cusco blickt, versteht man auch, warum die Herrn Eroberer gerne hier bauen wollten 😉
Der letzte Besichtiggungspunkt des Tages führte uns schließlich in die wunderschöne Kathedrale von Cusco, wo wir unter anderem einen schwarzen Jesus (das Holz war mit der Zeit fast schwarz geworden) sowie eine “Inka-Variante” des letzten Abendmahls bestaunen konnten – nämlich eine mit Meerschweinchen als Speise 😉
Aufgrund der Abwesenheit meines Papas und weil Didi und ich es durch diverse Meisterleistungen geschafft haben, sowohl meine Speicherkarte als auch sein Handy zu verlieren, gibt es von diesem Tag allerdings leider keinen Bilder 😦

Am nächsten Tag stand dann ein weiterer absoluter Höhepunkt unseres Trips auf dem Programm – der Besuch des (“neuen”) Weltwunders Machu Picchu! Nach langer Anreise (auf vier Stunden Zugfahrt folgten nochmal 30 Minuten Busfahrt) war es endlich soweit – wir erblickten zum ersten Mal diese beeindruckende und mitten in den Bergen unglaublich schön gelegene Stadt! Und ich kann nun bestätigen – der Anblick ist auch beim zweiten Mal extrem beeindruckend!

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Auf geht's: im Zug nach Machu Picchu!

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Einfach beeindruckend: der Blick auf Machu Picchu!

Nachdem das große Staunen erstmal vorbei war, folgte das zweite, das wahrscheinlich alle Touris in Machu Picchu machen: Fotosession! Hier nur ein paar wenige Ergebnisse 😉 (Da war mein Papa ja zum Glück wieder mit, sodass wir hier nicht ganz Bilderlos sind ;))

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Wer den Unterschied in den nächsten beiden Bildern erkennt, kriegt ein ganz besonderes Lob von uns, wenn wir wieder daheim sind 😉

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(und fragt mich bitte nicht, warum ich immer drauf bin... alle anderen waren zu schüchtern...)

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Wie ein Meister!

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Schwesternfoto 🙂

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Elternfoto (moiiiiiiiiiii)

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Versuch Nummer 1: Familienfoto vor Machu Picchu

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Geglückt! Diesmal sieht man uns auch!

Am Nachmittag sahen wir uns dir Ruinen noch aus der Nähe an, wobei wir dank unseres Guides Carlos nicht nur die Bibliothek, den Kondortempel und das vermutliche Schlafzimmer des Inka zu sehen bekamen, sondern auch einiges über das “Buchhaltungs-System” der Inkas sowie über deren Zeitvertreib – viele lustige Spiele und Sportarten – erfuhren. Außerdem stellten wir fest, dass meinem Papa und Didi hier in Peru eine alternative berufliche Laufbahn offenstehen würde, nämlich jene des Gringo-Fotomodells – die beiden wurden von einer peruanischen Schulgruppe kaum noch aus ihren Selfie-Fängen gelassen 😉

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Machu Picchu ein bißchen näher...

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Die Universität (zugegebenermaßen ein bißchen schief.,,)

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Dani im Schlafzimmer des Inka 😉

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Inkaischer Zeitvertreib

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...sowie inkaisches Buchhaltungs-System

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Außerdem, im Hintergrund: österreichisches Fotomodell aka Didi.

Nach einigen Stunden in Machu Picchu war es aber auch schon wieder an der Zeit, zurück Richtung Zug aufzubrechen. Die Rückfahrt selbst war aber im wahrsten Sinne des Wortes die Reise wert, denn hier fuhren wir mit dem Bingham-Zug, benannt nach dem “Entdecker” von Machu Picchu und einer der luxoriösesten Züge der Welt (für alle, die’s nicht wissen – mein Papa hat ein Faible für außergewöhnliche Züge). Aber auch für Nicht-Zugfans hatte der Zug in der Tat einiges zu bieten. So gab es neben Livemusik, bei der wir alle zum Tanzen motiviert wurden, und echt gutem Essen auch Gratis-Getränke, sodass die vier Stunden zurück nach Cusco echt schnell vergangenen Sinn – oder vergangenen wären, wenn der Zug nicht wegen technischer Probleme sechs Stunden gebraucht hätte und wir erst nach Mitternacht im Hotel angekommen wären… So war der Tag zwar unglaublich schön und interessant, aber auch ein bißchen lang 😉

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Hallo, der Musiker!

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Didi im Tanzmodus 😉

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Very sophisticated: feines Essen im Zug!

Tja, und dann stand auch schon unser letzter gemeinsamer Tag an. Dieser führte uns ins Sacred Valley außerhalb von Cusco, wo wir in Pisa’q beeindruckende Inkatreppen sowie einen Handwerks- und Obstmarkt besuchten, wo wir eine spannende Einführung in peruanische Früchte bekamen und uns mit Souvenirs eindeckten 😉
Den Abschluss unserer geführten Tour bildete dann noch ein Mittagessen bei einer Familie in Pisa’q, die neben einem unglaublich schönen Gemüsegarten, durch den wir geführt wurden und sehr gutem Essen auch eine Tochter haben, die in Wien lebt – die Welt ist eben doch klein 😉

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Inka-Treppen ohne...

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...und mit Vordergrund 😉

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Und ahja, mit Stützhilfe 😉

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Auf dem Markt: bunte Vielfalt an Gemüse,...

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Kartoffeln (jaja, ich weiß, auch Gemüse)...

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...und sehr bunten Früchten

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Meine Mama beim Geruchstest

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Erinnerungsfoto an die austro-peruanische Familie 😉

Den verbleibenden Nachmittag verbrachten wir mit einem erneuten Besuch im SPA, Kartenspielen und -schreiben und feinem Abendessen – was man als Familie im Urlaub halt so macht 😉
Tja, und am nächsten Morgen hieß es auch wieder Abschied nehmen, da meine Familie sich wieder auf den Weg zurück Richtung Heimat machte. Natürlich war die schöne Zeit zusammen viel zu schnell vergangen – aber soooo lang is es ja auch nicht mehr, bis wir auch zurück in Österreich sind 😉

Was Didi und ich danach so gemacht haben und ob wir den erreichten Hotelstandard halten konnten, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag 😉

Von (Wieder-)Sehensfreuden und anderen schönen Dingen: Zwei Wochen Bolivien intensiv :)

Gleich vorweg: Nachdem die Tage in Bolivien voller Wiedersehensfreude und Sightseeing-intensiv waren, gibt es über diese gerade mal drei Wochen VIEL zu berichten und – da Danis Papa mit seiner Kamera mit war – noch viel mehr Fotos… Immer dann, wenn Danis Papa nicht dabei war, sind die Fotos als Ausgleich aber eher spärlich, wir sind wohl schon ein bißchen fotografier-faul 😉
Deswegen haben wir versucht, das Ganze in einzelne Beiträge aufzuteilen – also freut euch auf viel Lesestoff in den nächsten Tagen 😉 Und auch diesen Beitrag mussten wir schon in mehrere Teile unterteilen…

Nach unserer sehr schönen, aber auch kalten Zeit war es am ersten Oktober endlich so weit: Es ging nun wieder in wärmere (wenn auch noch nicht warme…) Gebiete. Doch nicht nur darüber kam Freude auf: Dani freute sich vor allem, Bolivien und all die Dinge und Leute, die dieses Land (für sie) so speziell machen, wiederzusehen. Und Didi musste eben mit (und hat sich hoffentlich auch ein bißchen gefreut ;)).
Da die Reise durch Bolivien und Teile Perus uns (fast) genau durch dieselben Teile wie mich damals vor zehn Jahren führte, werde ich (Dani) diesen Blogeintrag dieses Mal ausnahmsweise und gar nicht wie sonst immer ganz alleine schreiben 🙂

Teil 1: La Paz und erste reencuentros

Mit dem Flieger ging’s erst Mal rauf nach La Paz, und jeder, der schon einmal dort gelandet ist, weiß, was das bedeutet: höherer Puls und schnellere Atmung – denn schließlich liegt der Flughafen in El Alto auf über 4000 Metern, und da bleibt einem beim Aussteigen schonmal wortwörtlich zunächst ein bißchen die Luft weg.
Zum Aklimatisieren ging’s dann in ein Hotel ein bißchen außerhalb von La Paz auf ca. 3200 Metern Höhe. Dort verbrachten wir unsere ersten beiden Tage ganz gemütlich (natürlich nur wegen der Höhe, und nicht, weil wir etwa faul wären…) mit Am-Pool-Liegen, ein bißchen Spazieren (unter anderem im “Mondtal” Valle de la Luna, siehe Fotos) und viel Essen. Auch beim Essen gab’s eine – eher überraschende – “Wiedersehensfreude”, denn neben guten bolivianischen Gerichten wie Lama wurden hier (anscheinend aufgrund des Schweizer Kochs) vor allem auch “heimatliche” Gerichte serviert, sodass wir uns mit Spätzle, Knödeln und Fondue die Bäuche vollschlagen konnten.

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Das Mondtal

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Mit Mutter Mond (ich seh ja hauptsächlich Menschen, die viel zu hoch oben auf einem Felsen stehen, aber egal... ;))

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Generell: ehe schlecht gesichert, der ganze Ort. Hier geht's weiiiit runter!

Didi ging in diesen nicht geraden stressigen Tagen auch zum Frisör, wobei er für einen ziemlich perfekten Haarschnitt gerade mal 80 Cent zahlen musste (und ich festgestellt habe, dass Bolivien tatsächlich immer noch so billig ist, wie ich es in Erinnerung hatte… ;)).

An unserem letzten Tag in La Paz schafften wir es dann in den süßen kleinen (stinkenden) Micros (die öffentlichen Busse der Stadt) auch endlich ins Zentrum von La Paz, wo wir bei einer hochinteressanten Free Walking Tour mehr über die Geschichte der Stadt erfuhren, das berühmt-berüchtigte San-Pedro-Gefängnis (in dem anscheinend Gefangene mit ihrer ganzen Familie leben, wobei sie dafür Miete zahlen müssen ;)) besichtigt (von außen…) und eine Militärparade vor dem Präsidentenpalast miterlebt haben, wobei sich anschließend herausgestellt hat, dass diese anlässlich des Besuchs unseres Bundesheinzis abgehalten wurde 🙂 Leider hat meine Kamera an dem Tag nicht funktioniert, sodass die Bilderausbeute eher spärlich ausgefallen ist…

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Die Franziskus-Kirche in Bolivien

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Auch in La Paz: Lamastatuen!

Den krönenden Abschluss bildete aber das Wiedersehen mit meiner Gastschwester Ada, mit der ich vor zehn Jahren ein Zimmer geteilt hatte und die mittlerweile in La Paz lebt! 🙂 Bei einem riiiiiesen Eisbecher verbrachten wir mehrere Stunden damit, uns gegenseitig über die vergangenen Jahre aufs Laufende zu bringen – und für Didi schaute dabei auch noch ein Gratis-Spanischintensivkurs heraus 😉

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Con Adita 🙂

Am nächsten Tag wiederholten wir das Ganze dann gleich nochmal bei einem Kaffee am Flughafen, wo wir mit Ada nochmal einige Stunden verbrachten, bevor es für uns schon weiter nach Sucre ging…

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Vorsicht am Flughafen von La Paz: gefährliche Rolltreppen!

Teil 2: Weitere Wiedersehensfreuden, diesmal in Sucre

In Sucre angekommen ging’s dann mit der Wiedersehensfreude gleich weiter: Wir wurden von meiner Gastmutter Santu und meiner kleinen Gastschwester Tati sowie dem mir noch unbekannten Familienzuwachs – Kenny (3) und Lionel (1), die Söhne von meiner anderen Gastschwester Sara sowie von Tati – in Empfang genommen 🙂

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Mit Santù und Kenny

Am nächsten Tag ging’s für Didi zum Spanischkurs, während ich ein bißchen durch die Stadt spaziert bin und mich darüber gefreut habe, wie viel mir doch noch vertraut und bekannt vorkam 🙂
Nach einem kräftigen Mittagessen – wie in Bolivien üblich mit reichhaltiger Suppe und viiiiiiel Hühnchen mit Reis – begaben wir uns am Abend noch ins Joy Ride, dem Lokal, in dem ich mit den anderen zehn Jahren mit den anderen Freiwilligen (fast) jedes Wochenende verbracht hatte… Ein seltsames Gefühl, jetzt wieder zurück zu sein – das Bier schmeckte aber immer noch so gut wie früher 😉

Der ultramotivierte Didi war auch am nächsten Tag, einem Sonntag, in der Spanischschule, von wo wir ihn eigentlich gemeinsam abholen wollten, um dann gemeinsam zur Geburtstagsfeier von Santus Nichte zu fahren. Auch das Zeitempfinden meiner Gastfamilie hat sich aber in den letzten zehn Jahren nicht geändert, sodass ich mich schließlich (bereits eine halbe Stunde nach der vereinbarten Abholzeit) doch selbst auf den Weg machte, um Didi abzuholen. Leider hatte ich die Adresse der Nichte aber falsch aufgeschrieben, sodass wir ihr Haus nicht finden konnten… Netterweise wurden aber die Damen aus der Nachbarschaft gleich auf uns suchende Gringos aufmerksam und taten ihr Möglichstes, um uns zu helfen – da wurden Passanten angehalten und Freunde per Telefon befragt, ob jemand etwas von der Party wüsste. Und damit wir nicht verzweifeln beim Warten, wurde uns dann auch noch ein Getränk angeboten 🙂
Mittlerweile hatte sich aber auch meine Gastfamilie schon gewundert und sich in der Straße umgeschaut, sodass wir uns doch noch fanden und anschließend stundenlang gutes Essen, Wein und interessante bolivianische Musik genießen durften 😉 So war das Wiedersehen mit Tante, Onkeln und Nichten durchaus sehr gelungen 🙂

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Wir stechen vielleicht ein. *bißchen* heraus...

Teil 3: Sucre, diesmal mit “echter” Verwandschaft

Am nächsten Tag stand dann noch mehr Wiedersehensfreude an: Ich fuhr zum Flughafen, um meine “echte” (aka österreichische) Familie abzuholen 🙂 Diese hatten mit Zwischenstopps in London, Miami und La Paz einen unglaublich langen Reisetag hinter sich, und vor allem meine Schwester Marlies und mein Papa hatten auch mit der Höhe ziemlich zu kämpfen. Nichtsdestoweniger war die Wiedersehensfreude sehr groß (zumindest auf meiner Seite ;)), und zu Hause wurden wir mit Essen empfangen, das meine Gastschwester Tati extra für uns gekocht hatte 🙂 Dank dem bolivianischen “Pique a lo Macho” (viel Fleisch mit viel Scharf ;)) inklusive Suppe und einem kleinen Nachmittagsnickerchen war dann auch meine Familie bisam Abend soweit wieder bei Kräften, sodass es ein nettes Beisammensitzen und Kennenlernen gab 😉

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Doppel-Familienessen 😉

In den nächsten beiden Tagen habe ich meiner Familie Sucre gezeigt – all die schönen, weißen Gebäude aus Kolonialzeiten, den Parque Bolívar (einen Park mit einer Statue des Befreiers Bolívar gibt es glaub in fast jeder südamerikanischen Stadt, der in Sucre beherbergt aber auch noch einen Nachbau des Pariser Eiffelturms ;)), den Friedhof, den Aussichtspunkt Recoleta sowie den Parque Cretácico, eine ehemaligen Zementfabrik, bei welcher auf einer aufgefalteten Wand jede Menge Dinosaurierabdrücke gefunden wurden. Hier einige Eindrücke unserer Sucre-Erkundungsgänge 🙂

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Didis Spanischschule - auch kein schlechter Ort zum Lernen 😉

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Auf dem Weg zur Recoleta

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Kirche bei der Recoleta

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Die Recoleta

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Friedhof - platzsparend

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Grabbeigaben, um im Jenseits besser zurechtzukommen (vor allem Wein und Bier)

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Achtung, ein Dino!

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Dinospuren im Parque Cretácico

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Soooo groß warn die!

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Die Kathedrale von Sucre

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Der gute alte Simon (Die Statue. Das vorne is meine Mama.)

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Auch im Parque Bolívar: Wir. Und ein Beinahe-Eiffelturm.

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Das Theater

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Ein mobiler Zebrastreifen (wirklich!)

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Aussicht über Sucre von "unserem" Haus aus

Nach drei Tagen inmitten von zwei Familien war dann aber Abschiednehmen angesagt… Aus diesem Anlass waren wir gemeinsam essen, und zwar an typisch bolivianischen Orten: zuerst im Kulturcafe Berlin mit deutschem Bier, und dann bei Liselotta, einer italienischen Pizzeria 🙂

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Endlich deutsches Bier!

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Gemeinsames Zweifamilienessen, die zweite

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Mama, Marlies und Sara

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Tati, Santù und Lionel

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Fast wie unser eigener, oder? 😉 Ich schau auch schon dazu passend fertig aus...

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Abschied von Santù

Teil 4: Roadtrip, die erste: Mit Jeep durch Uyuni und Umgebung

Nach diesem Abschied ging es für uns fünf (Mama und Papa, Schwester Marlies sowie Didi und ich) auf die Reise – ein zweiwöchiger Trip durch Bolivien und Peru stand an. Als erstes führte uns unser Weg nach Potosi, einer Bergbaustadt auf ca. 4000 Metern Höhe, die in Zeiten der spanischen Herrschaft dank des dort gelegenen Silberminenbergs Cerro Rico (zu Deutsch “Reicher Berg”) als eine der wohlhabendsten Städte der Welt galt, in deren Minen heutzutage aber kaum vorstellbare Arbeitsbedingungen herrschen und die ihren Reichtum schon lang verloren hat.
Nichtsdestoweniger ist die Stadt – nicht zuletzt wegen dem durchaus noch erhaltenen spanischen Erbe – ein interessantes Ausflugsziel:

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Die Kathedrale von Potosi

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Getrocknetes Fleisch auf dem Markt von Potosí

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Der Cerro Rico hinter dem ehemaligen Stadttor

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Eine kleine Pause zur Stärkung - mit Bier, das man nur in Potosí bekommt (also, eines davon...)

Unser Weg führte uns anschließend weiter nach Uyuni, wo eines der beeindruckendsten Phänomene der Welt auf uns wartete… Doch schon alleine der Weg dorthin war sehr lohnenswert:

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Wuhuuuuuu, erste Live-Alpacas (also, In Bolivien...)

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Der Salar de Uyuni und die umliegenden Lagunen

Von meinem Bolivienaufenthalt vor 10 Jahren war mir vor allem die Salzwüste von Uyuni besonders eindrucksvoll in Erinnerung geblieben. So durfte diese natürlich auch auf dieser Tour nicht fehlen, und somit ging’s für uns gleich am nächsten Tag mit zwei Jeeps auf einen dreitägigen Trip durch diese unglaubliche Gegend.

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Der Glücksbringer in unserem Jeep - vor zahlreichen Pannen hat er uns leider trotzdem nicht bewahrt 😉

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Unsere beiden Luxusgefährte 🙂

Den ersten Halt machten wir gleich kurz außerhalb von Uyuni, und zwar am sogenannten Zugfriedhof. Als die Bolivianer in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts nämlich in England Züge bestellten, wurden diese auch entsprechend angeliefert – allerdings ohne eine “Gebrauchsanweisung”, was denn im Falle eines Schadens mit ihnen zu tun sei. Somit landeten sämtliche Züge, die zu reparieren sie nicht im Stande waren, an diesem entlegenen Ort und wurden dort mit der Zeit “ausgeschlachtet”, sodass heutzutage nur noch “Zugskelette” übrig sind – ein herrlicher Spielplatz für Touristen 😉

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Willkommen am Friedhof der Züge!

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Man durfte sogar überall raufklettern!

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Sicht von oben 😉

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Und für die Älteren (bzw. die mit Höhenangst...) gab's Schaukeln 😉

Hier machte unser (Marlies, Didi und mein) Jeep dann auch zum ersten Mal Macken – doch die leere Batterie konnte zum Glück rasch behoben werden 😉

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Hermann richtet unser Auto - Teil 1

Die nächsten Stopps auf unserer Route waren Colchani, ein Dorf, das von Salzproduktion lebt, sowie das erste Salzhotel des Salar. Sogar die Inneneinrichtung dieses Hotels besteht, wo möglich, komplett aus Salz (und nein, das schmilzt nicht einfach weg, wenn es nass wird – wir haben gefragt ;)). Außerdem befindet sich hier noch eine Salzskulptur, die anlässlich des ersten Dakar-Rennens, das durch die bolivianische Salzwüste führte, errichtet wurde (mittlerweile wird hier jedes Jahr gefahren), sowie ein Platz mit diversen internationalen Fahnen, wo wir mit Entsetzen feststellen mussten, dass die österreichische fehlt!!! Zum Glück hatte Didi aber eine entsprechende Fahne im Gepäck (fragt bitte nicht, warum…), und nachdem meine Eltern um 2 Euro den wohl teuersten Garn Boliviens erstanden hatten, konnten wir dieses gravierende Problem glücklicherweise beheben!

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Don Pepe, "der" Salzproduzent von Colchani 😉

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Das Salzhotel von innen - inklusive Dakar-Salzskulptur in klein...

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Problem gelöst!

Weiter ging’s dann zur berühmten Isla Incahuasi, der Kaktusinsel (übrigens, für alle die schon mal hier waren oder eine Tour hierher planen, anscheinend NICHT die Fischinsel – die ist wesentlich kleiner und unspektakulärer – aka ohne Kakteen -, also mit einer Tour besser nicht dorthin fahren ;)). Die Kakteen hier wachsen ca. 3 cm im Jahr, sind aber teilweise über 30 Meter hoch – man kann sich also ausrechnen, dass manche hier schon ein ganzschön stattliches Alter erreicht haben! Die Insel ist aber nicht nur wegen Alter und Größe der Kakteen beeindruckend, schon alleine der Anblick dieser Kakteen vor dem ewig weißen Hintergrund ist ganz einfach unglaublich!

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Den restlichen Tag verbrachten wir einfach “nur” mit Herumfahren in der Salzwüste, wobei dieses “Nur” mehr als beeindruckend ist! Das Gefühl, durch diese unendlichen weißen Weiten zu fahren, ist nur schwer beschreibbar, aber vielleicht können die Bilder einen kleinen Eindruck davon vermitteln… Und: Didi und ich haben hier unsere Perspektivfoto-Kunst (bestimmt allen aus früheren Blogeinträgen in äußerst guter Erinnerung…) endlich – mit Hilfe der Guides und meines Papas – ihrem Höhepunkt zugeführt, aber seht selbst:

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Was die Familie Plankel irgendwie nicht so gut kann: zeitgleich hüpfen...

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Endlich: vollendete Perspektivkunst!

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Nach diesem langen, aber sehr schönen Tag ging es endlich zum Hotel – und ein Vorteil davon, statt wie vor zehn Jahre als “Gerade-nicht-mehr-Schülerin” ohne Geld diesmal mit meinen Eltern unterwegs zu sein lag an diesem Abend für mich eindeutig darin, dass ich mir nicht wie damals in einem unbeheizten Hostel alles vorhandene abfrieren musste, sondern in einem Hotel mit Heizung und Warmwasser untergebracht war. Und dazu auch noch in einem wunderschönen Salzhotel! Was will man mehr?

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Das Salzhotel von innen 🙂

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Angeblich spiegelt die Salzwüste bei Regen wirklich den Himmel wieder (wenn auch wahrscheinlich ohne Ufos...)

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Und diesen Sonnenuntergang gab's auch noch gratis dazu 😉

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, da uns ein langer Tag bevorstand – leider war das im Nachhinein ein bißchen umsonst, da unser Jeep an diesem Morgen eine Reifenpanne hatte und somit zu spät kam 😉
Danach ging’s aber los Richtung Nationalpark Eduardo Avaroa, wo wir bei der grünen und bunten Lagune (laguna verde und laguna colorada) viiiiiiele Flamingos sowie ein unglaubliches Farbenspiel zu sehen bekamen! Außerdem besuchten wir an diesem Tag auch noch die ebenso beeindruckenden “Morgensonnen-Geysire” (sol de mañana). Und auch dazwischen haben wir den einen oder anderen fotografierenswerten Ort entdeckt… aber seht selbst 😉

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Fotogene Llamas durften natürlich auch nicht fehlen 😉

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Bei der Laguna Verde

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Sol de mañana

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Laguna Colorada (mit ein oder zwei Flamingos...)

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So schön der Tag auch war, so anstrengend waren die 12 sehr “schütteligen” Stunden im Jeep bei eisig kalten Temperaturen auch… Und zu allem Überfluss funktionierte die Lichtmaschine unseres Jeeps nicht, sodass wir nach Einbruch der Dunkelheit dicht hinter dem Jeep unserer Eltern herfahren mussten, um in der Wüste unser Hotel zu finden… Zum Glück schien unser Fahrer Herman zu wissen, was er da tut 😉

Nach einer Nacht mitten in der Dali-Wüste (eigentlich Siloli-Wüste, aber Dalí klingt cooler ;)) gab’s am nächsten Tag noch ein paar mehr Flamingos, Lagunen (Honda, Hedionda) sowie ein paar andere süße Tierchen – und zur Abwechslung mal Probleme mit unserem Jeep. Herman musste ein weiteres Mal Starthilfe bekommen, und auf der Rückfahrt Richtung Uyuni ging mitten auf der Straße bei 50 km/h plötzlich die Motorhaube auf, sodass wir im Blindflug unterwegs waren! Zum Glück haben wir’s aber doch wohlbehalten zum nicht-ganz-so-spannenden Flughafen von Uyuni geschafft, wo wir aufgrund irgendwie mäßiger Tourplanung fünf Stunden mit Biertrinken und Kartenspielen verbrachten 😉

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Hermann repariert mal wieder was 😉

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Die Wasserhürden hat er dafür grandios gemeistert 😉

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Laguna Honda

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...und Laguna Hedionda mit viiiielen Flamingos!

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Diese Schild is übrigens kein Flugverbot für Flamingos, man darf sie nur nicht aufscheuchen 😉

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Wir schwören, die sind von selbst geflogen!

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Innovative Nutzung: Plastikflaschen als äußerst dekorativer Grenzzaun!

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Und wir dachten, wir wären am Ende der Welt... 😉

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Außerdem entdeckt: dieser gar nicht schüchterne Fuchs...

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...und dieses putzige Vizcacha (schaut aus wie ein Hase, isses aber nicht...)

Teil 5: Die Fahrt geht weiter: Diesmal mit Boot um und auf dem Titicacasee

Nach einer seeeehr kurzen Nacht in La Paz ging’s am nächsten Morgen um 06:00 Uhr auch schon weiter zum Titicacasee.

Hier besuchten wir zunächst das kleine Dorf Huatajata, wo sich ein Nachbau der RA II befindet. Dabei handelt es sich um ein von lokalen Fischern gebautes Schilffloß, mit dem Forscher herausfinden wollten, ob die Inkas damals vielleicht schon über Ozeane segeln konnten und so vielleicht Kontakt zu anderen Zivilisationen hatten (die Antwort ist übrigens ja, die Überfahrt gelang).
Außerdem bekamen wir auch Vicuñas und Suris zu sehen; letztere sind so scheu, dass man sie in der freien Wildbahn eigentlich nie zu Gesicht bekommt…

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Wir auf dem RA II-Nachbau

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Bunte Tiersammlung: Llamas,...

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Vicuña (die spucken voll viel!)...

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...und ein Suri - soooo süß 🙂

Schließlich ging’s mit dem Tragflügelboot über den Titicacasee, zunächst nach Copacabana mit seiner schönen Kathedrale, und anschließend auf die Sonneninsel, wo wir mehr über die Inkakultur lernten, den Pilko Kaina-Tempel besuchten und anschließend am Nachmittag in einer wunderschönen Ecolodge unsere Seele baumeln ließen….

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Kreativerweise wird diese Insel die "Bauminsel" genannt 😉

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Ausblick vom Titicacasee

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Copacabana

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...und die dazugehörige Kathedrale 😉

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Der Inkatempel Pilko Kaina

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Unsere beiden "Lastalpacas" (haben unsere Wasserflaschen getragen ;))

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Moiiiiiiiiiii 🙂

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Und noch mehr moiiiiiiiiiii (und auch das einzige Transportmittel auf der Insel, da es keine Autos gibt ;))

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Der berühmte Terassen-Bau

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Ganz okay: unser Ausblick für den Abend 🙂

Am letzten Tag auf der bolivianischen Seite besuchten wir dann noch den “Brunnen der ewigen Jugend” sowie die Mondinsel mit dem Jungfrauen-Tempel, bevor dann endgültig der Abschied vom wunderbaren Bolivien anstand… Doch wenn man weiß, dass der Weg nach Peru führt, is das schon ein bißchen einfacher – doch davon mehr im nächsten Beitrag 😉 Hier aber zuvor noch die letzten zwei Fotos 🙂

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Didi holt sich das Wasser der ewigen Jugend in einer modernen Wasserflasche 😉

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Der Jungfrauen-Tempel

So, und BALD geht’s weiter 😉 VERSPROCHEN!

Patagonien – das Neuseeland Südamerikas

Wir sagen’s diesmal gleich in aller Deutlichkeit: Wir haben uns ein bißchen in Patagonien verliebt – fast so sehr wie in Neuseeland, und auch sonst gibt es hier die eine oder andere Parallele…

Parallele 1: Auch Patagonien besteht aus zwei Teilen

Während Neuseeland aus einer Süd- und einer Nordinsel besteht, sind die beiden Teile in Patagonien eher in West (Chile) und Ost (Argentinien) aufgeteilt. Zwischen den beiden Teilen gibt es zwar einige Unterschiede (Argentinien ist zum Beispiel teurer, dafür sind aber auch die Straßen besser…), dafür kann man anders als in Neuseeland aber sehr leicht zwischen den beiden Teilen hin- und herwechseln, weswegen wir sie hier auch ein bißchen vermischen werden… Die Grenzen sind sonst nämlich eher fließend (zumindest für uns ;))

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An der eher nicht so klar erkennbaren Grenze zwischen Argentinien und Chile. Idyllisch 😉

Parallele 2: Hier sind WIRKLICH WENIG Leute

Ebenso wie Neuseeland ist auch Patagonien sehr dünn besiedelt. Das liegt – vor allem in Chile – daran, dass Patagonien vom Rest des Landes nur via Fähre, Flug oder über Argentinien (in laaaaangen Busfahrten) erreichbar ist, zum anderen aber auch an dem recht kühlen und harschen Wetter, das hier vorherrscht.

Während eigentlich ganz Patagonien ein leichtes “Ende-der-Welt”-Gefühl vermittelt, haben wir uns bei unserem Besuch des chilenischen Feuerlandes in Porvenir (“Zukunft”) noch einsamer gefühlt als sonst schon 😉 Hier ein paar Eindrücke:

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Mit der Fähre nach Feuerland 🙂

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Well hello, Porvenir!

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Irgendwie dunkel und einsam hier :/

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Ab ein Rudel Hunde haben wir immerhin gefunden 😉

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Überquerung der Magellanstraße

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Natürlich mit passendem Bier dazu 😉

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Parallele 3: Auch in Patagonien ist es SEHR kalt (zumindest wenn man im Winter herkommt 😉 angeblich aber immer…)

Irgendwie haben wir’s in letzter Zeit immer geschafft, genau in den Winter hineinzufahren, sodass wir eigentlich stets in der Kälte unterwegs waren (okay, vielleicht mit Ausnahme von der Atacamawüste, wo es untertags sehr warm war… aber andererseits ist es dort irgendwie IMMER warm ;)). Dass in Patagonien Winter herrscht und es somit noch kälter als im Rest des Landes ist, merkten wir gleich nach unserer Landung hier in Punta Arenas: Wir wurden von Schneefall empfangen! Wir waren also äußerst froh um Mütze und Handschuhe, die wir schon in Neuseeland erworben hatten 🙂

Hier ein paar Eindrücke aus Punta Arenas (irgendwie haben wir hier nur Fotos vom Friedhof, der zwar irgendwie nichts mit der Kälte zu tun hat, aber wo wir schon mal beim Thema Punta Arenas sind…):

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Tatsächlich noch kälter (und verschneiter ;)) wurde es dann allerdings in Ushuaia – aber kein Wunder, hier ist man ja auch “am Ende der Welt” (aka am südlichsten Festlandpunkt, die Antarktis is natürlich schon noch ein bißchen weiter unten, und wohl auch kälter). So wanderten wir hier also fröhlich durch Schnee und froren uns bei einer Bootsfahrt durch den Beaglekanal den A**** ab… Aber hei, dafür haben wir den doch-nicht-südlichsten Leuchtturm der Welt gesehen! (steht zwar in allen Broschüren. Stimmt laut unserem Guide aber nicht).

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Am ***** der Welt...

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Auch für Didi gab's ein Tourifoto!

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Dem Pferdi is bestimmt auch kalt...

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Los geht's bei wunderbarem Wetter auf dem Boot!

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Der doch-nicht-südlichste Leuchtturm der Welt!

Parallele 4: Es ist hier ECHT teuer. Vor allem in Argentinien

(Leider) ist Patagonien zwar enorm schön, aber auch wirklich wirklich teuer (was wohl auch ein bißchen dran liegt, dass es ein bißerl am Ende der Welt is). Wenngleich wir – wie auch schon in Neuseeland – in der absoluten Nebensaison unterwegs waren, war es hier trotzdem noch relativ teuer. Vor allem die Preise in Argentinien haben uns überrascht – insgesamt haben wir hier pro Tag mehr Geld ausgegeben als in Australien! Und das, obwohl wir uns sogar zum ersten Mal kein Doppelzimmer geleistet haben, sondern brav in Dorms übernachtet haben…

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Unser Hostel in El Calafate - schön, aber teuer...

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Gut, aber teuer: patagonisches Bier

Parallele 5 (okay, eigentlich zu Australien, aber egal): Auch hier isst man gerne Barbecue. Vor allem in Argentinien.

Was dem Australier sein Barbecue, das ist dem Argentinier sein Asado. Die Tatsache, dass man in Argentinien gerne Fleisch isst, wird wohl nicht allzu überraschend kommen. Überrascht waren wir allerdings doch von der Häufigkeit (in einem Hostel in El Calafate, in dem wir vier Nächte verbrachten, gab es zwei Grillabende…) und vor allem die Art des Fleisches: Argentinier scheinen fettiges Fleisch vorzuziehen, sodass wir teilweise pures, gebratenes Fett auf unseren Tellern wiederfanden… Richtige Steaks werden hingegen in unserer Erfahrung eigentlich nie auf den Grill geschmissen 😦 Man muss aber sagen, WENN jemand gut Fett zubereiten kann, dann wohl die Argentinier 😉

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Der Grillmeister am Werk!

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Mmmmmmh, lecker Fleisch!

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Nach dem Essen: viel Alkohol, viel Musik 😉

Parallele 6: Auch hier gibt es viele süße Tierchens

Wie auch in Neuseeland haben wir uns natürlich auch die patagonische Tierwelt genauer angeschaut. Bei unserer Fahrt durch den Beaglekanal bei Ushuaia entdeckten wir dabei dicke Seelöwen:

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Dani wollte außerdem unbedingt eine Hundeschlittenfahrt machen, also bekamen wir auch Huskies zu sehen:

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Sooooo süße Wuffis!

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Let's go!

Leider war das Hundeschlittenfahren selbst *eher* unspektakulär, da der Schlitten mit ca. 10 km/h dshingondelte und die Tierchens dazwischen außerdem häufig stehenblieben, um herumzuschnuppern oder ihr Geschäft zu verrichten. Auch die “Heimkehr” mit Schneeschuhen war eher für die Katz (haha! Wortwitz!), da ca. 5 cm (Alter) Schnee lag und die Schneeschuhe somit nicht *wirklich* notwendig gewesen wären… Aber hei, als Ausgleich war’s die ganzen drei Stunden über ECHT arschkalt 😉

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Grillerei am offenen Feuer 🙂

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Glühwein-Wärmversuche 😉

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Auf geht's nach Hause!

Weiter im Norden – bei El Calafate – bekamen wir dann auf einem Spaziergang dem See entlang etwas zu sehen, womit wir so südlich echt nicht gerechnet hätten: Jede Menge Flamingos 🙂 Wer hätte das gedacht?

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Unser absolutes Highlight bekamen wir aber bei unserem Ausflug ins chilenische Feuerland zu sehen, nämlich KÖNIGSPINGUINE 🙂 Also, echte, nicht in Gefangenschaft. Die leben nämlich nicht nur in der Antarktis, es gibt auch eine Kolonien auf dem Festland, und dort waren wir. Moiiiiiiiiiii 🙂

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Dani und die Pinguine 😉

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Kaum zu erkennen: das is durchs Fernglas fotografiert 😉

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Parallele 7: Die Landschaft in Patagonien is der Hammer

Es ist schwierig, die Schönheit Patagoniens zu beschreiben, weil das Land einfach auch aus viel NICHTS besteht, dabei aber irgendwie echt faszinierend ist. Ein paar “fotogene Highlights ” konnten wir aber trotzdem einfangen:

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Blick vom Hostel 🙂

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El Calafate

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Auch die Patagonier haben erkannt, wie schön es bei ihnen is und gleich Bänke an den schönsten Orten aufgestellt 😉

Besonders bemerkenswert (ehrlich gesagt wesentlich mehr als die in Neuseeland) waren für uns die Gletscher des Los Glaciares-Nationalparks bei El Calafate. Bei einer Bootsfahrt konnten wir den Spegazzini und den Upsala-Gletscher bewundern – und navigierten dabei mitten durch riesige Eisbrocken, die vom Gletscher abgebrochen waren. Sehr Titanic-mäßig!

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Mini-Eisberg voraus!

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Der Upsala

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Der Spegazzini - mit 135 Metern der höchste Gletscher des Parks!

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Nicht umsonst noch berühmter ist der Gletscher Perito Moreno im selben Nationalpark, einer der wenigen Gletscher dieser Welt, die nicht schrumpfen (dieser hier ist zumindest konstant). WIE beeindruckend dieser Gletscher ist, lässt sich weder durch Beschreibungen noch auf Bildern wirklich wiedergeben, aber wir waren jedenfalls absolut hin und weg von diesem xy Kilometer langen Gletscher:

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Großartige Perspektivkunst!

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Auf dem Gletscher!

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Zum Abschluss: Whiskey on glaciar rocks!

Aber auch unsere letzten Tage in Patagonien brachten uns die Schönheit dieses Teils der Erde nochmal eindrucksvoll vor Augen: Wir haben uns vier Tage lang den Torres del Paine-Nationalpark erwandert. Diese Gegend ist berühmt-berüchtigt für das notorisch schlechte Wetter, das vor allem sehr schnell umschlagen kann, sodass man an einem Tag angeblich alle vier Jahreszeiten erleben kann (inklusive Schnee im Sommer). Wir hatten aber wirklich enormes Glück und bekamen die ganzen vier Tage lang zwar Wolken am Himmel, aber keinen einzigen Regentropfen zu sehen! Und obwohl uns die Knie nach den teilweise 10-stündigen Wanderungen (in der zweiten Hälfte jeweils steil bergab) jeden Abend sehr schmerzten, hat sich die Mühe für diese Ausblicke auf jeden Fall gelohnt:

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Leichte Orientierungsprobleme...

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Doch gefunden: Die berühmten Türme!

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...und am letzten Tag auch noch die Hörner!!

Unterschied 1: Die Autos

Einen Unterschied konnten wir aber doch noch ausmachen, nämlich der Zustand der Autos. Während in Neuseeland sehr viele Campervans und neuere Autos herumfahren, sahen wir in Patagonien und vor allem in Puerto Natales – naja, sagen wir mal, auch einige Fahrzeuge älteren Baujahrs (Didis persönliche Fotosammlung “patagonische Traumautos “):

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Nach drei Wochen mussten wir dem wunderschönen Patagonien leiser Lebewohl sagen (was für unser Reisebudget aber eh gut so war). Von hier ging’s mit dem Flieger gen Norden nach Bolivien, wo jede Menge Wiedersehensfreuden auf uns warteten – aber dazu beim nächsten Mal mehr!

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Tschüß Patagonien!

Diesmal von oben nach unten: Salta, Cordoba und Mendoza. Und ein bißchen Chile ;)

Nachdem wir uns auf der chilenischen Seite bis (fast) ganz nach Bolivien vorgearbeitet hatten, ging’s jetzt über die Grenze nach Argentinien und dort wieder zurück hinunter (Ziel: nicht ganz die Antarktis, aber fast ;)).

Wie fast alle Geschichten in Südamerika fing auch diese hier mit einer Busfahrt an (wobei man wirklich sagen muss, dass Busfahren hier extrem angenehm ist, vor allem wenn man sozusagen erste Klasse reist und somit seinen Sitz in der Nacht fast waagrecht stellen kann ;)). Dieses Mal ging’s allerdings nicht geldsparend (man braucht keine Unterkunft…) über Nacht sondern untertags (so eine Grenze lässt sich nämlich in der Nacht – zumindest wenn man legal rüber möchte – relativ schwer überqueren). So eine Tagesfahrt hat aber auch den Vorteil, dass man mehr von der Landschaft mitbekommt, und da der Weg einmal quer durch die Anden führt, war das in dem Fall besonders schön, und wir nahmen sozusagen noch “im Vorbeifahren” den Cerro de Siete Colores (“Berg der sieben Farben”), eine der bekanntesten Attraktionen in der Gegend, mit:

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Mumien, Pferden und böse Bankomaten in Salta

Während die Busfahrt also problemlos verlief, warteten in Salta leider ein paar nicht so schöne Überraschungen auf: Unser Hostel war leider – vielleicht mit Ausnahme der 3-Euro-Unterkunft im laotischen Hinterland, die im Wesentlichen aus einer Matratze am Boden bestand – das bisher schlimmste auf unserer Reise: dunkel, heruntergekommen, dreckig und mit WIRKLICH nicht vertrauenserweckenden Türschlössern… (und vielleicht denkt jetzt irgendwer “aber hei, sowas gehört zu einer Weltreise doch dazu und muss man mal gemacht haben”, aber naja, wir hätten trotzdem auch gerne darauf verzichtet ;)).
Wie dem auch sei beschlossen wir erstmal, uns Geld und somit die Möglichkeit, etwas zu essen zu kaufen, zu organisieren – leider wollte aber auch das zuerst nicht wirklich gelingen, behielt sich doch gleich der erste Bankomat mal Danis Kreditkarte einfach so ohne Meldung oder irgendwas ein… Nach nur vier weiteren Bankomaten fanden wir endlich einen, der uns auch Geld geben wollte (ein Problem, das sich im Übrigen während unseres gesamten Argentinienaufenthalts nicht geändert hat – wir und die argentinischen Bankomaten werden eher nicht mehr beste Freunde ;))…

Dani wurden dann zu allem Überfluss auch noch von einem Blasenentzündungs-Anfall heimgesucht, sodass dieser Abend dann trotz doch noch gefundenem Geld und Essen kaum noch zu retten war…

Die Welt und unser Zimmer (nach einem Zimmerwechsel ;)) sahen am nächsten Tag aber schon wieder etwas besser aus, und somit machten wir uns auf den Weg, Salta zu erkunden. In der Stadt selbst sieht man noch viel kolonialen Einfluss mit weißen Gebäuden und schönen bunten Kirchen, sodass der Spaziergang wirklich nett war 🙂

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Viele viele bunte Kirchen: in rosa,...

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blau-rosa...

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...und natürlich gelb-rosa 🙂

Anschließend begaben wir uns ins Museo de Arquelogía de Alta Montaña (Museum für Hochgebirgsarchälogie), wo unter anderem Mumien aus der Inkazeit ausgestellt werden. Diese Mumien wurden – der Name des Museums lässt es schon erahnen – in über 5500 Metern Höhe im Eis gefunden, was dazu geführt hat, dass diese Mumien (drei Kinder, die wahrscheinlich als Menschenopfer dargebracht wurden) wirklich unglaublich gut erhalten sind. Der Anblick war absolut faszinierend-gruselig, durfte aber verständlicherweise nicht fotografiert werden – wer sie sehen will, muss also selbst herkommen (wir haben auch ganz hervorragende Unterkunftstipps! ;)).

Am nächsten Tag wollten wir die vielgepriesene Landschaft rund um Salta erkunden, weswegen wir uns sportlich aufs Mountainbike geschwungen haben. Die Landschaft war zwar ganz nett und für Winter auch erstaunlich warm (so ca. 30 Grad halt), aber erneut hat Danis Blasenentzündung dem Vergnügen leider einen ziemlichen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass wir bzw. Dani doch froh waren, wieder zu Hause zu sein…

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Salta im Winter 😉

Und zum Glück sind sie hier mit den Medikamente auch nicht ganz so streng, sodass Dani sich sogar rezeptfrei Antibiotika organisieren konnte (eine Woche herumdoktern ist eindeutig genug ;)).

Die Tabletten halfen praktischerweise auch recht schnell, sodass wir am nächsten Tag gleich die nächste und letzte Aktivität in Salta machen konnten: PFERDIREITEN (und ähm ja, das war *eher* Danis als Didis Idee…)!!!  Die Pampa rund um Salta ist bekannt für die noch sehr gut erhaltene Gauchokultur (= argentinische Cowboys) und ihre alten Estancias aus Jesuitenzeiten – also waren wir neben Buiiiiiiii-Pferdireiten vor allem auch vollgas kulturell interessiert und so ;))
Überraschenderweise hat der Ausflug durch die argentinische Pampa auch Didi viel Spaß gemacht, obwohl er nach viiiiel Traben und etwas Galoppieren männliche Schmerzen verspürte 😉

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Extrem schicke Kleidung 😉

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Äußerst stylisch!

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So unspannend ist die argentinische Pampa 😉

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Wie ein echter Cowboy!

Als krönenden Abschluss des Ausflugs gab es noch ein typisch argentinisches Asado (= Grillerei), bei dem es neben vielen guten Beilagen und lecker Fleisch vor allem auch viiiiiiel Wein gab – wahrscheinlich hat uns der Ausflug auch deswegen so gut gefallen 😉

Immer wieder, immer wieder,  immer wieder… na?!  Richtig: Cordoba!

Nachdem Dani das Pferdireiten hatte machen dürfen, war wieder Didi mit aussuchen dran, und somit führte uns unser Nachtbus ins austrohistorisch enorm bedeutende Cordoba!
Nach der selbstverständlich zwingend notwendigen Fotosession mit Cordoba-Bier und Österreich-Flagge haben wir uns ein bißchen die sehr nette Stadt angeschaut – hier ein paar Impressionen:

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Das Wichtigste zuerst: Österreich in Cordoba!

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Kunst in Cordoba: blanke Säulen und bunte Bäume, ...

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schräge Skulpturen (man beachte die Nackate im Hintergrund...),...

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olympische Ringe zur 200-Jahr-Feier?!...

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...und natürlich nicht zu vergessen: der Zigarettenturm!

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Didis Kamera war auch gleich ganz inspiriert und hat von selbst künstlerisch wertvolle Fotos gemacht 🙂

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Ja, auch hier gibt's grüne Fahrradstreifen!

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg in einen der wohl schrägsten Orte auf unserer Reise, nämlich nach Villa General Belgrano. Dieser Ort wurde großteils von deutschsprachigen Überlebenden eines im zweiten Weltkrieges vor Argentinien versunkenen Kriegsschiffs gegründet und hat sich seinen “typisch deutschen” Charakter bis heute bewahrt. So wandelten wir also einen Tag lang durch Straßen mit deutschen Schildern, Holz-Berghütten und jede Menge Souvenirläden mit Klimbim aus Deutschland, der Schweiz und auch Österreich – natürlich ohne dabei auch nur ein einziges deutsches Wort zu hören 😉

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Willkommen in Villa General Belgrano!

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Hier gibt's (fast) alles: Frankfurter Bier, ...

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Kremser Schockolade, ...

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Wiener Kuchen,...

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und sogar ein Kärntnerstübchen!

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Darf natürlich auch nicht fehlen: das (fast) originale Oktoberfest!

Zudem haben wir uns wirklich ausgezeichneten Kuchen, durchschnittliches Bier und echt schlechte Bernerwürstel mit Sauerkraut (Gulasch war leider aus…) gegönnt – man sollte in Argentinien wohl doch selbst in “typisch deutschen” Städten nicht auf heimatliche Kochkunst vertrauen (es schmeckt halt doch nie so gut wie bei der Mama ;))

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Lecker Strudel!

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Und so kleine Portionen!

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Faszinierenderweise das einzige,,das nicht aus Deutschland war: das Bier. Wir haben's trotzdem getrunken...

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Dafür später im Supermarkt entdeckt: original deutsches Schneider?!

Am letzten Tag schließlich haben wir uns zuerst nochmal kulturell beschäftigt, und zwar im Museum für Erinnerung, das sich jenen Leuten widmet, die unter der Militärdiktatur Argentiniens in den Siebziger- und Achtzigerjahren als politische Feinde gefoltert und getötet wurden und deren Leichen zum Großteil bis heute verschwunden sind.

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Bilder der Entführten, Gefolterten, Vermissten

Nach dieser sehr interessanten, aber alles andere als leichten Kost haben wir uns den Nachmittag freigenommen und mit Kaffee trinken, laaangem Mittagessen und Bier verbracht – und uns dabei richtig argentinisch gefühlt, befanden wir uns mit dieser entspannten Herangehensweise doch in zahlreicher (argentinischer) Gesellschaft (und ja, so lässt man Nichtstun und Bier trinken so klingen, als wäre es kulturell wertvoll ;)).

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Die Kathedrale von Cordoba

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Argentinische Kultur: Nachmittagsbier am Hauptplatz...

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...und auf der Hostel-Terrasse 🙂

Wandern, Wein und Therm: Entspannen in Mendoza

Über Nacht ging es dann weiter in unsere (vorerst) letzte Argentinien-Station, nämlich die “Weinhauptstadt” Mendoza. Ahja, haben wir schon erwähnt, dass wir argentinische Nachtbusse fast so sehr lieben wie chilenische? Hier gibt es nämlich auch immer Gratisessen 🙂

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Geduldiger Warten auf das Abendessen 😉

Bis auf den Hauptplatz, auf und rund um welchen wir über eine Stunde damit verbrachten, erfolglos (!) einen funktionierenden Bankomaten zu finden, haben wir von der Stadt selbst aber eigentlich nicht so viel gesehen – dafür aber einiges von der Umgebung.
Unsere erste Tour führte uns nach Cacheuta, einem (in Argentinien…)  berühmten Thermenort. Vor der Entspannung war aber erstmal Sport in Form von Wandern und Rapel (aka Abseilen) angesagt. Vor allem der Abseilen-Teil machte Dani und ihrer Höhenangst zwar etwas zu schaffen, war dann aber doch sehr lustig 🙂

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Extrem souveränes Rappeling!

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Auch Didi macht das wie ein Profi!

Die wohlverdiente Therme war dann aber leider eine kleine Enttäuschung, da das einzig warme Außenbecken komplett überfüllt war, während es innen (= unter einer Plastikplane)  so dermaßen heiß war, dass man echt nicht auch noch in warmes Wasser steigen wollte… In Ermangelung von Liegen verbrachten wir also die Wartezeit auf unsere Rückfahrt lesend auf einer Holzbank… Man merke: Argentinische “aguas calientes” halten nicht unbedingt, was man sich von einer österreichischen Therme so verspricht 😉

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Therme mit hübscher Deko und netter Plastikplanen-Decke 😉

Der zweite Ausflugstag war da schon mehr nach unserem Geschmack und hielt auch, was man sich so verspricht (auf einer Weintour gab es viel Wein!). Gemeinsam mit Matt aus England wurden wir in die “Ausländer-” (aka “des Spanischen nicht Mächtige”-)Gruppe gesteckt, was aber den Vorteil hatte, dass wir als kleine Gruppe die Führung immer schnell hinter uns hatten und bald zum Weintrinken übergehen konnten. Als absolute Weinkenner kosteten uns also durch alle möglichen argentinischen Weinsorten und konnten bald äußerst professionell Rot- von Weißwein unterscheiden.

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Auch in Argentinien verwendet man also Fässer zur Weinlagerung...

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Eindeutig Rotwein!

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Prost!

Standesgemäß (oder so…) ließen wir den Abend gemeinsam mit Matt bei einigen Bier in einem Beatleslokal ausklingen (soviel zur Frage, ob uns diese Weintour jetzt zu Leidenschaftlichen Weintrinkern gemacht hat…)

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Typisch argentinisches Beatles-Bierlokal 😉

Wandern, Kuchen-Essen und Fußball-Schauen: Unser Besuch in der Schweiz Südamerikas

Nach unserer vorerst letzten Station in Argentinien führte uns unser Weg wieder nach Chile. Bei der 12-stündigen Fahrt nach Santiago brachten wir scharfe chilenische Grenzkontrollen hinter uns (Dani hatte nichtsahnend versucht, in ihrem Rucksack drei todesgefährliche Orangen nach Chile zu transportieren, wofür sie von der Grenzbeamtin mit einem dreifachen “Oh my God!” bedacht wurde…) und sahen das wohl undekorativste Denkmal aller Zeiten (dafür war der Weg durch die Berge erneut recht hübsch… :)):

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Ob den wohl schonmal jemand vor uns fotografiert hat?!

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Ganz nette Aussicht 😉

Die nächsten Tage verbrachten wir im schönen Pucón im chilenischen Seengebiet, wo uns schnell klar wurde, warum diese Region auch als die Schweiz Südamerikas bezeichnet wird 🙂

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Im Hintergrund: der Villarrica-Vulkan

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Im Hintergrund: der Villarrica-See 😉

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Das Café mit dem besten Kaffee 🙂

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Wanderung durch den Huerquehue-Nationalpark

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El volcan 🙂

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Wuhuuuuuu, Schnee 🙂

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Wer hier Kuchen will, muss erst mal an den Schafen vorbei 😉

Nach ein paar Tagen zum Aklimatisieren wagten wir dann erneut Dad Projekt Vulkanbesteigung, und zwar war unser Ziel der 2360 Meter hohe Quetrupillán (weniger aktiv als der Villarrica, dafür aber angeblich mit noch schöneres Aussicht ;)). Wenngleich die Besteigung lang und kräfteraubend war, hat sich der Aufstieg mit Eispickel und Steigeisen auf jeden Fall gelohnt!

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Verschneite Wälder...

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...und vereiste Hänge

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Der Aufstieg...

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...und die Aussicht am Gipfel!

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Whoop whoop!

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Gipfelsieg 🙂

Und am nächsten Abend (am selben Abend waren wir alle zu müde ;)) gab’s dann als Belohnung gemeinsam mit allen anderen Tourteilnehmern noch Bier und feines Abendessen 🙂

Unsere letzte Prä-Patagonien-Station schließlich war das nette Puerto Varas. Da Didi sich bei der Vulkanbesteigung bzw. beim Abstieg leider leicht am Knie verletzt hatte, konnten wir in diesen Tagen leider nicht wahnsinnig viel unternehmen – mit gemütlichen Spaziergängen durch die Altstadt und den See entlang, Kuchen-Essen und Fußball-Schauen haben wir die paar Tage hier aber auf jeden Fall trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen…) sehr genossen 🙂

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Andere Stadt, anderer Vulkan: der Osorno

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Spaziergang durch die Altstadt mit historisch bedeutenden Gebäuden

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Soweit wir das beurteilen konnten das einzige Unterscheidungsmerkmal zwischen historisch bedeutenden und anderen Gebäuden: das Schild davor...

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Unser Lieblingshaus: die Casa Kuschel 😉

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Moderne Kunst am See

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Didi und die EM-Quali 😉

Unser nächster Reiseteil führte uns nach Patagonien – doch davon beim nächsten Mal mehr 🙂