Wie alles begann: die ersten zehn Tage in Thailand

Es ist soweit, unser erster Beitrag aus der Ferne 🙂

Am 06. ging’s vor allem für Dani etwas stressig los, da das Privattaxi zum Flughafen verschlafen hatte und somit eine tatsächliche Taxifahrt nach Wien Schwechat notwendig war (wobei natürlich gefühlte 15 Minuten lang am gesamten Gürtel weit und breit kein Taxi in Sicht war…). Dank Steffi & Johannes’ Entspannungstherapie (aka Klopfer) und Didi, der am Flughafen die nötigen Euros zum Auslösen bereit hielt, könnte es dann doch rechtzeitig, wenn auch mit ein paar Tränen auf zum Flugzeug. Die Flüge waren lang aber gut, und beim Zwischenstopp in Doha konnten wir sogar einen Blick auf die Skyline der Stadt (oder so was ähnliches) erhaschen – s. Foto.

In Bangkok angekommen haben wir uns dann erstmal im sehr netten Everyday Bangkok Hostel von den Strapazen erholt, um dann am Abend noch einen Teil der Bangkoker Öffis (Flussfähren haben sich eindeutig als das gemütlichste aller Verkehrsmittel herausgestellt) und Abzockermethoden (Fahrt zu einem nicht GANZ so vertrauenswürdigen Tourismusbüro – mit gerade mal 50 Cent allerdings recht billiges Lehrgeld) kennenzulernen.

Die nächsten Tage brachten jede Menge Sightseeing und vor allem extrem viele Tempel mit sich: Wat Phra Kaeo und Königspalast, Wat Arun, Wat Pho (der liegende Buddha ist übrigens wirklich RIESIG!!!!), Chinatown, und viiiiiiel gutes Essen. Die Fotos davon sind leider noch relativ spärlich, da Dani Probleme mit dem Übertragen von ihrer Kamera auf das Tablet hat – aber dem werden wir hoffentlich in den nächsten Tagen mit dem Besuch eines Elektronik-Marktes (das hiesige Pendant zum Mediamarkt) Abhilfe schaffen… ein paar wenige Eindrücke von Didis Smartphone gibt’s aber schon 🙂

Am letzten Tag in Bangkok haben wir uns dann hauptsächlich mit den Weiterreisemöglichkeiten für die nächsten Tage beschäftigt und Zug- und Busbahnhöfe abgeklappert… Am Abend ging’s dann auf die Khao San Road, angeblich DEM Backpacker-Paradies in Bangkok… In der Tat gibt’s dort außer den Verkäufern auch hauptsächlich Touris, das ganze fühlt sich dadurch unserer Meinung nach ein bißchen an wie ein asiatischer Ballermann… aber gesehen muss man es definitiv mal haben (laut Dani, Didi hätte lieber drauf verzichtet ;)) Der Ausflug war die vollgepackten Straßen und die Preisdiskussionen mit den Tuktuk-Fahrern aber auf jeden Fall wert, schließlich haben wir dort noch Moni und Nina getroffen, die somit die Auszeichnung als letzte Verabschieder gewonnen haben 🙂

Anschließend verbrachten wir auf Tipp von Lisa (aka Lazer) hin drei Tage im Khao Yai Nationalpark. Am ersten Tag haben wir Höhlentempel, kleine Seen und Fledermaus-Höhlen besucht… Zudem wollte uns unser Guide wohl noch einiges an Wissen vermitteln (Irgendwelche Zusammenhänge zwischen Chlorophyll und Pflanzenfarben), aufgrund seiner äußerst sagen wir mal gewöhnungsbedürftigen Aussprache haben aber selbst die Amis in unserer Gruppe kaum ein Wort verstanden… aber er hat sich sehr über unser heftiges Nicken gefreut 😉 Am nächsten Tag hieß es um 06 Uhr aufstehen, um rechtzeitig bei allen Tieren im Dschungel zu sein… Wenngleich wir dort leider keine wilden Elefanten (dafür aber viiiiiiel Elefanten-Ahah und frisch von Elefanten umgeknickte Zweige) gesehen haben, war der Trip sein Geld mit freilebenden schwarzen Eichhörnchen, Makaken, Nashornvögeln und den angeblich nur schwer zu beobachtenden Gibbons, und schon alleine aufgrund der faszinierenden Natur sein Geld aber auf jeden Fall wert! Auch hier müssen wir euch für Beweise aber bis zum Besuch des Elektronik-Marktes vertrösten… Fotos gibt’s dafür vom lustigen und – dank der Tatsache, dass unser Vermieter um 22 Uhr ins Bett gegangen ist – nicht mal all zu bierträchtigen Abend mit den beiden Amerikanern John und Jeremy. Die beiden mussten am nächsten Tag dann auch wieder abreißen und somit früh raus, während wir so richtig schön ausschlafen konnten und uns auch den restlichen Tag lang nur mit Lesen und Essen beschäftigt haben 😉

Den Valentinstag haben wir äußerst romantisch mit zwei Busfahrten verbracht, um gen Norden nach Chiang Mai zu kommen. Interessant dabei war, dass man irgendwie ständig mit Essen versorgt wird: andauernd werden einem Kekse, Kuchen und ähnliches kredenzt, und im Nachtbus nach Chiang Mai weckte man uns um 00:30 mit sanfter Klaviermusik, um uns anschließend alle für einen Mitternachtssnack (Reis, Nudeln und ähnliches) in eine Art Kantine zu verfrachten… irgendwie nett, aber andererseits ist’s unserer Meinung nach auch OK, dass die ÖBB ihre Passagiere in ihren Nachtzügen einfach durchschlafen lässt…

Gestern sind wir also in Chiang Mai gelandet und verstehen durchaus, warum alle von dieser Stadt so begeistert sind… hier wirkt alles ein Stück entspannter als in Bangkok, und es ist auch sehr einfach, vegetarisches Essen zu finden (wohl nicht zuletzt aufgrund der vielen Backpacker, die hier rumlaufen…). Nichtsdestoweniger wurde unsere gemütliche Stimmung heute morgen etwas getrübt, als wir etwa 20 lebendige Bettwanzen in unserem Moskitonetz entdeckt haben… 😦 Bis dato haben wir zwar noch keine Bisse feststellen können, aber da diese anscheinend teilweise erst nach bis zu 10 Tagen sichtbar werden und unser Gastgeber meinte, die seien “ganz schön vollgesaugt”, rechnen wir mal mit dem Schlimmsten und hoffen auf das Beste 😉 Dank unseres äußerst netten Gastgebers konnten wir jedenfalls sofort Zimmer wechseln, all unsere Sachen mit Anti-Wanzen-Spray behandeln und haben dann den restlichen Tag in der Wäscherei verbracht, um auch ja alles wieder wanzenfrei zu bekommen… wir hoffen, das hat geholfen!

Als “Wiedergutmachung” werden wir die nächsten Tage trekken gehen und einen Kochkurs besuchen – mehr davon (und mehr Fotos) dann aber im nächsten Beitrag!

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Dohas Skyline (oder so was ähnliches...)

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Wichtig: unser erstes Bier in Bangkok 🙂

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Waiting for the ferry

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Hipsterfoto im Wat Kaew

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Im Königspalast waren auch noch ein paar wenige andere Touris

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... sowie ein paar Buddhas 😉

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Thailändische Grundregel: Gold + Turm = Chedi

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Seeeehr großer Buddha im Wat Pho (etwas zu groß fürs Foto...)

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Bangkok bei Nacht 🙂

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Chiang Mai: hier bewachen Drachen die Wats

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Danis Doppelgänger...

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... und noch einer!

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Und schließlich noch Didis Weisheit zum Tage!

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8 thoughts on “Wie alles begann: die ersten zehn Tage in Thailand

  1. tatjana says:

    hi ihr zwei!!! :))) uhhhh..ich hoffe, ihr habt euch keine bettwanzen eingefangen. wenn doch, hoffe ich, ihr habt antihistamine dabei! 🙂 war das einzige was bei mir geholfen hat….
    gute reise weiterhin. vll seh ma uns ja doch irgendwo. morgen gehts bei uns weiter auf eine Hmong-Hochzeit. sind gespannt!! bussis

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    • dangie und special dee says:

      Tja das mit den Bettwanzen hoffen wir auch weiterhin… bis jetzt haben wir immer noch nichts bemerkt, aber ein paar Tage müssen wir wohl leider noch abwarten 😦 aber wir hoffen weiter 😉 hmong-hochzeit klingt jedenfalls auch spannend, wie kommt ihr denn dazu?

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