Im Norden des Südens, oder: Warum wir von (Nord-)Neuseeland leider etwas enttäuscht waren

Es ist ja so: Wenn man jemandem erzählt, dass man bald nach Neuseeland fährt, bekommt man ständig dasselbe zu hören: “Dieses Land ist wunderschön”, “Ihr werdet es einfach lieben”, oder, in unserem Fall, “Nach dem anstrengenden Asien werdet ihr die Ruhe dort extrem genießen”. Das Problem dabei: Irgendwie baut man durch all diese Kommentare extrem hohe Erwartungen auf, die dann eigentlich fast nur enttäuscht werden können… Damit euch dieses Schicksal nicht auch widerfährt, möchten wir euch von unserem Aufenthalt auf der Nordinsel Neuseelands berichten und mit sämtlichen positiven Vorurteilen über dieses Land aufräumen. Danach werdet ihr vollkommen ohne Erwartungen hierher kommen und somit hoffentlich nicht enttäuscht werden.


Klischee Nummer 1: Auckland ist eine Stadt, in der man gut leben könnte.

Wir kamen nach einem langen Flug hier an und mussten erst mal unseren Weg zu unserer Privatunterkunft (Air BnB) finden. Und ja, eine Privatunterkunft musste sein, weil Auckland sonst sehr teuer ist! Wir nahmen also den Zug, der pünktlich abfuhr und ankam (was tut man da bitte, wenn man in guter asiatischer Tradition zu spät dran ist? Außer vielleicht den nächsten nehmen, weil die eh ständig fahren…). Unten der Beweis dafür, dass es in den Zugstationen sogar aussah wie zu Hause, ein befremdliches Gefühl am anderen Ende der Welt 😉

image

Wie daham 😉

Angekommen in unserer Unterkunft wollten wir dringend noch etwas zu essen besorgen, und für Herr und Frau Österreicher überraschend hatten auch am Sonntag um 20 Uhr noch sämtliche Supermärkte geöffnet (so gab’s feines Pesto mit Nudeln – unser erstes selbstgekochtes Gericht seit Monaten!). Abgesehen davon mussten wir feststellen, dass wir uns hier eigentlich mitten im Grünen befanden, denn im Gegensatz zu Wien hat hier scheinbar jeder ein eigenes kleines Häuschen mit Garten rundum… Zwar nett, aber ABSOLUT KEIN GROSSSTADTGEFÜHL!

Am nächsten Tag haben wir uns – erneut mit pünktlichem Zug – ins Zentrum begeben und dort die Parks, Gratis-Tischtennisplätze (MUSS denn jeder Sport machen wollen?!), Orte mit Gratiswasser (is ja gut und schön, aber warum gibt’s hier kein Gratisbier wie in asiatischen Bars?!) und die Hafengegend erkundet. Zudem entdeckten wir guten Kaffee in einer netten kleinen Straßenbar und eine Begegnungszone, also auch nix anderes als in Wien, auch wenn wir dort mehr Wirbel drum machen 😉
Auch das Bier zur Happy Hour konnten wir uns bei unserer Bier-Reise um die Welt natürlich nicht entgehen lassen, und dieses war trotz Hafengegend sogar leistbar – wie soll man unter solchen Bedingungen bitte feststellen, wo die Bonzen-Gegend ist?! Dagegen konnten wir mit einer kleinen Leseecke in einem Baucontainer und der Hafengegend mit vielen Kunstinstallationen zu Didis Leidwesen die Hipstergegend problemlos identifizieren…

Fazit: Extrem (über?)pünktliche Verkehrsmittel, viel zu viel Grün rundum, Sport-Wahn und das Fehlen von klaren Indikatoren für Bonzen-Gegenden machen diese Stadt echt mühsam… Aber hier ein paar Fotos, damit ihr euch selbst ein Bild von dieser Stadt machen könnt:

image

Eine Begegnungszone! Sogar hier!

image

Alles gratis: Wasser, ...

image

...gratis Puzzling in the City...

image

...gratis Tischtennis (ihr seht den Sieger aus zwei von zwei Partien ;))...

image

...und natürlich gratis Container-Lesen

image

Der schönste Stadtteil: die Hafengegend (zu erkennen am Boot im Vordergrund ;))

image

Für Danis Papa: Ingenieurstechnisch interessante 'rolling lifting bridge '

image

In der Hafengegend: Wasser am Wasser

image

image

image

Wie die Enzis in Wien (nur mit Wasser ;))

image

Endlich: Unser erstes neuseeländisches Bier (nicht vom Glas täuschen lassen, das Bier drinnen war neuseeländisch! ;))

image

Aucklands Skyline bei Nacht

Klischee Nummer 2: Neuseeländer sind unglaublich nett

Die erste Begegnung mit Neuseeländern hatten wir (wenig überraschend) am Flughafen, und zwar als unser Gepäck auf eventuell aus dem Ausland importierte Lebensmittel und organische Substanzen untersucht wurde. Durch Asien geschult, bereiteten wir uns also darauf vor, dem Beamten zu erklären, warum wir Zertifikat X nicht bezahlen und Test Y nicht über uns ergehen lassen würden… Stattdessen wurden wir mit einem freundlichen “How are you today?” empfangen, und das einzige, was mit unserem Gepäck geschah, war eine (gratis) Reinigung unserer zugegebenermaßen nach Vietnam sehr dreckigen Wanderschuhe… Danach wurden wir mit einem freundlichen “Have a great stay in New Zealand!” ins Land gelassen. Wo sollten wir denn nun mit all unseren im Vorhinein aufgestauten negativen Gedanken gegenüber Grenzbeamten hin?!

Und in dieser Tonart ging es weiter: Die Busfahrerin des (falschen) Busses erklärte uns geduldig, wo und wann unser Bus fahren würde; der Busfahrer im nächsten Bus sagte uns unaufgefordert, wo unsere Haltestelle war, und am nächsten Tag mussten wir beim Zug, wo wir irrtümlich ein falsches Ticket gelöst hatten, natürlich keine Strafe zahlen, sondern der freundliche Beamte stellte uns einfach ein neues Ticket aus und entschuldigte sich sogar noch dafür, dass wir jetzt nochmal zahlen mussten?! Also, eh alles voll lieb und so, aber… warum motzt hier keiner, so wie in Wien?!

Den Höhepunkt aber erlebten wir, als wir bei unserem Campervan (von dem werdet ihr gleich noch mehr lesen!) ein Problem mit den Reifen/der Spur hatten (Lenkrad zog ständig nach links): An der Tankstelle bot uns der benachbarte Reifenservice sofort an, unseren Luftdruck (gratis) zu überprüfen, und nachdem dort alles passte, wurden wir zu einer Werkstatt zur Spurüberprüfung geschickt… Leider war ‘alignment guy’ (jap, so heißt der!) an dem Tag nicht da; während wir bei Kaffee warteten, wurde aber unser Wagen mal eine Stunde lang durchgecheckt, damit sonst alles passt… Und ja, natürlich auch das alles gratis, weil “we just want you to drive save”?! Also ehrlich, wie wollen diese Leute denn jemals Geld machen?! Wir hätten ja eh eine Versicherung gehabt?!

Fazit: Jaaaaa, sehr freundlich. Aber ehrlich jetzt, kann ein Volk wirklich immer so gut gelaunt sein? Die nehmen doch bestimmt irgendwas?!

P.S.: Irgendwie konnten wir von netten Menschen trotzdem nicht einfach so Fotos schießen, aber die Leute da schaun eh aus wie daheim (sind ja auch eigentlich Europäer inklusive ein paar Maoris und Asiaten…), also stellt euch einfach fröhliche Wiener vor ;))

Klischee Nummer 3: Die Touristeninfo (aka i-site) in Neuseeland ist extrem gut

Ja. Sehr. Aber auch das war nach Asien für uns sehr verwirrend. Hier in der Touriinfo sind alle extrem informiert, wollen einem nichts Sinnloses andrehen, geben einem Geheimtipps, die sie bzw. die Touristenorganisation Geld kostet und sind dazu noch überaus freundlich.

Unsere drei Lieblingsmomente:
– Dani fragt nach, ob man in den Te Urewera Nationalpark auch kommt, ohne stundenlang über Schotterstraßen zu fahren. Nein, erklärt die Dame, aber: “Was wollen Sie überhaupt dort? Ich weiß, der steht in Ihrem Reiseführer, aber der ist nicht sehr interessant. Schauen Sie sich doch stattdessen lieber die Vulkane im Tongariro Nationalpark an, dafür ist es noch nicht zu kalt! Ich war erst letztes Wochenende dort” (darauf folgten 10 Minuten Privatfotos vom Nationalpark, die mich definitiv überzeugt haben…). Wir leisteten ihrem Tipp also Folge, hier ein paar Beweisfotos:

image

Jap, Lava! (als, früher mal... davon sieht man jetzt leider nix mehr :()

image

image

Golden Springs 🙂

image

image

– Auf die Frage, wo man hier in der Gegend gratis campen kann, antwortet die Dame in Rotorua: “Nirgends, das ist hier vom Bezirk verboten. Aber Sie bleiben nur eine Nacht, richtig? Dann kommen Sie hier her, ich wohne dort in der Gegend, dort wird sich kein Anwohner beschweren, wenn Sie eine Nacht campen. Aber sagen Sie nicht, dass Sie das von mir haben, ich arbeite ja für das Council!” Und auch die Befolgung dieses Rates wurde reichlich belohnt:

image

Aussicht beim Aufstehen 🙂

Überhaupt ist “Freedom Camping” (= gratis in der Natur schlafen) in Neuseeland weit verbreitet, aber dazu später mehr…

– Vorfall Nummer 3: Auf unsere Frage, wo man sich denn möglicherweise in einem Pub in der Gegend die Fußball-U20-WM anschauen könnte, war die Dame im i-site nicht etwa verwirrt (Fußball ist ECHT kein wichtiger Sport hier…), sondern konnte uns sofort Lokale nennen und wusste auch noch, wann welche Spiele sind?!

Außerdem muss man auch noch hinzufügen, dass das zuständige Council auch außerhalb seiner Infozentren gute Arbeit leistet… So sind alle Wanderwege extrem gut beschildert und gepflegt. Und überall dort, wo man potenziell auf Schwierigkeiten stoßen könnte, werden Hilfen zur Verfügung gestellt. So konnten auch wir die schwierige Aufgabe meistern, über einen Zaun zu klettern:

image

Außerdem auch sehr nett: Die angegebenen Zeiten für die Wanderwege sind immer eher zu lange angesetzt, sodass man sich ständig ultra-sportlich fühlt, weil man die Strecke in der halben Zeit geschafft hat ;)! Wahrscheinlich eine Art neuseeländischer Motivationstrick…

Fazit: In der Tat, die Touriinfo ist sehr gut informiert. Aber wozu haben wir uns denn einen Reiseführer gekauft? Und mobiles Internet organisiert? Wollen die die Bücherindustrie und das Internet zugleich überflüssig machen?! Und überhaupt, wenn dann auch noch alle Wege so gut beschildert sind, wozu brauchen wir dann die Touriinfo?!

Klischee Nummer 4: Neuseeland ist ein gutes Land für einen Campervan-Urlaub

Als erstes möchten wir in diesem Kapitel natürlich ein paar Fakten zu unserem lieben Campervan und zum Campen allgemein anführen: Da die Neuseeländer sehr gut auf ihre Umwelt aufpassen, ist Campen “in der Wildnis” (aka “Freedom-Campen”) nur mit einem “fully self-contained”-Gefährt erlaubt, sprich: das Ding braucht ein Klo und einen Abwassertank. Somit wurde es dann letztlich doch ein etwas größeres und luxuriöses (= teureres) Vehikel als ursprünglich geplant, nämlich dieser 7 Meter lange Van:

image

image

Unser geliebter Campervan von Innen (Schlafmodus)

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist es gar nicht so einfach, diesen fahrbaren Untersatz durch die engen kurvigen Bergstraßen Neuseelands zu lenken (also, sagt zumindest der Didi, die Dani kann das mehr aus der Angsthasen-Beifahrer-Perspektive beurteilen), aber auch das hat trotz Fahrens auf der falschen Seite ganz gut geklappt.
Und man muss auch sagen, dass das Freedom-Campen dieses größere Auto echt wert war: Nicht nur, dass es gratis ist (was in einem doch recht teuren Land wie Neuseeland echt nicht unwichtig ist…), die Aussicht am Campingort ist teilweise schier unglaublich. Das können auch wir nicht schlechtreden…
Hier unser Best Of unserer schönsten “Abends-vor-dem-Schlafengehen- und Morgens-beim-Frühstück-Plätze”:

image

Nach unserer ersten Campervan-Nacht, etwas nördlich von Auckland 🙂

image

Der 2. Abend: Marsen Point

image

Abendessen 🙂

image

Marsen Point: Warten auf den Sonnenuntergang (übrigens das beste neuseeländische Bier ;))

image

Marsen Point: und endlich, der Sonnenuntergang 🙂

image

Und so schaut das dann beim Frühstücken aus 🙂

image

Tag 4: Whanaki am Morgen

image

Tag 4: Whanaki, 2 Minuten später 😉

image

Tag 6: Übernachten am 90 Miles Beach

image

(OK, zugegebenermaßen mussten wir für die Aussicht auf dem obigen Bild durch diese Sanddünen durchlaufen, aber wir schwören, das waren nicht mehr als 15 Meter!)

image

Tag 7: Joggen am Morgen am 90 Miles Beach 🙂

(Von unserer nächsten Übernachtung in einem Park mit wilden Kiwis haben wir leider keine Fotos, weil wir keine gesehen haben 😦 Aber trotzdem ein cooler Campingplatz ;))

image

Und jap, als nächstes haben wir in Hobbiton übernachtet (also, auf dem Parkplatz des Tourveranstalters... aber das gilt trotzdem ;))

image

Tag 9: Lake Whakamura. Ehrlich gesagt war der Campingplatz in der Nacht ziemlich angsteinflößend weil extrem verlassen, aber die Aussicht am nächsten Morgen hat Dani dann wieder mit dem Ort versöhnt 😉

image

Tag 10: Übernachten bei der Therme (Rotorua): Ja, hier haben wir auf einem Campingplatz übernachtet, wo man gratis die Therme mitbenutzen konnte. Was ihr seht, ist also kein Nebel, sondern der verdampfende Thermalfluss 😉

image

Tag 11: Campen am Lake Taupo

image

Gratis dabei: Weltuntergangsstimmung

image

Aber am nächsten Morgen war alles wieder gut und schön 😉

image

Und auch das Meer sah wieder normaler aus 😉

image

Tag 13: Sonnenuntergang am Lake Wairarapa

image

Und so sah's dann am nächsten Morgen aus (und jup, der Regenbogen is echt)

Davon abgesehen ist das Campervan-Fahren hier schon alleine deswegen megaanstrengend, weil man ständig von der Aussicht abgelenkt wird. Da kann sich ja kein Mensch konzentrieren. Hier ein paar Fotos, die wir so nebenher beim Autofahren geschossen haben (in ein paar sieht man sogar die sich-spiegelnde Kamera ;)):

image

image

image

image

Ein bißchen wie zu Hause 😉

image

Jop, das is Mount Doom. Aus dem Auto fotografiert 😉

Fazit: Ja eh, Campervan-Urlaub hier ist ganz OK. Wenn man sich mal an den Linksverkehr und die wenigen Autos rundum gewöhnt hat… und an die schöne Aussicht ;))

Klischee Nummer 5: Es gibt hier eine interessante Flora und Fauna

Neuseeland hat in der Tat viele Tiere und Pflanzen, die es nirgendwo sonst gibt. Leider haben wir selten so viele tote Tiere wie hier auf den Straßen gesehen… Alle paar Kilometer sieht man auf den Hauptstraßen überfahrene Tiere, über die sich gerade ein Falke oder ein Adler hermacht (jap, mitten auf der Hauptstraße. Und die fliegen meistens auch nicht weg…). Zum Glück gibt’s neben Raubvögeln auch noch andere interessante Tiere wie Tuataras (schaut aus wie ein Leguan, ist aber angeblich das Dinosaurier-ähnlichste der Tier, das noch lebt bzw. noch nicht ausgestorben ist …), Kiwis (Fun Facts: Das Nationaltier der Neuseeländer kann nicht fliegen. Und wenn er müde ist, kippt er einfach vornüber auf den Schnabel und schläft so… welcher Vogel macht denn sowas?!) und wilde Seehunde, für die wir uns dann trotzdem schon auch irgendwie interessiert haben ;)) Hier unsere Fotos dazu (und keine Angst, Delfine, Wale und Pinguine kommen auch noch, aber erst auf der Südinsel ;)):

image

Sogenannte 'oyster catchers '. Die gibt's bei uns nicht. Das im Hintergrund sind Möwen. Die gibt's bei uns schon.

image

Didi und seine Lieblingstiere: Enten (die gibt's bei uns auch).

image

Schwarze Schwan. Gibt's bei uns hauptsächlich in weiß.

image

White-faced heron. Gibt’s bei uns nicht (behaupten wir jetzt mal...)

image

Kugelfisch, tot. Gibt's bei uns weder tot noch lebendig.

image

Wir sind uns nicht so sicher, was das mal war. Aber sehr, dass es jetzt ist. Und ziemlich, dass es das bei uns nicht gibt.

image

Pinguine gibt's in Wellington nur angeblich. Wir haben keine gesehen 😉

image

Quallen (in einem Einkaufszentrum). Gibt's bei uns nicht (also, auch nur in Zoos und ähnlichem ;))

image

Ein Tuatara (gibt's bei uns nicht ;))

image

Achtung! Gleich kommts!

image

Da!!!!!!! Unser erstes Live-Kiwi! (OK,das war in einem Zoo... aber live ;))

image

Wilde Seehunde (auch wenn sie hier gar nicht so wild ausschauen ;))

Und ja, Fauna gibt’s auch. Schaut aber oft eh aus wie bei uns (Nadelbäume und Farne und so. Also voll nicht spannend). Hier der Beweis, dass es Fauna gibt:

image

image

image

image

image

image

Ein Kauri (= ein großer neuseeländischer Baum)

image

Farn (= großer, neuseeländischer Farn)

image

image

Zum Größenvergleich 😉

image

Übrigens: Wir waren im Herbst hier ;))

Übrigens: Weder als ausländische Fauna, noch als ausländische Flora hat man es ist in Neuseeland sehr leicht. Zuerst muss man schonmal durch die Grenzkontrollen am Flughafen kommen, und wenn man sich dann nicht unauffällig verhält und die einheimischen Arten in Ruhe lässt, läuft man Gefahr, von den Neuseeländern aktiv verfolgt zu werden (es gibt tatsächlich Programme zum Töten von Wiesel, Opposums, Ratten, Kiefern, Föhren,…). Nicht sehr tolerant irgendwie ;)) (aber anscheinend zum Schutz der heimischen Arten notwendig…).

Fazit: Es gibt Flora und Fauna. Wie überall. Und wie überall stirbt sie früher oder später. Nix besonderes also.

Klischee Nummer 6: Es sieht hier überall so aus wie in Herr der Ringe

Natürlich mussten wir uns Hobbiton und so manch anderen Drehort auch anschauen. Faszinierend, wie viel Aufwand hier in die Dreharbeiten gesteckt wurden! So wurde beispielsweise alleine dieser Baum links oben in tagelanger Kleinstarbeit präpariert (jedes Blatt wurde einzeln grün angemalt!), nur um dann einen Kurzauftritt im Hintergrund hinzulegen.

image

Und die Hobbithöhlen sind auch bis ins kleinste Detail hergerichtet, allerdings nur von außen (das Innen wurde wohl woanders gedreht…). Hier ein paar wenige Fotos (wir haben da wirklich schon viele aussortiert! Ehrlich!):

image

Auf geht's!

image

Und Dani weiß auch schon, wo sie hin will (und ja, da geht man am Schluss wirklich hin. Und bekommt ein Bier :))

image

Ein Hobbithöhle!

image

image

Ein Größenvergleich

image

Und noch einer!

image

Zu Hause be Frodo 🙂

image

image

image

Viele kleine Details...

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

Doch, eindeutig schon schön hier 🙂

Daneben gibt’s auch weitere Schauplätze, die man besichtigen kann, zum Beispiel “Mount Doom” bzw. den “Schicksalsberg” (der wurde aber auch für den Film “begradigt” ;)) und die Gegend rund um die Putangirua Pinnacles, die wir besichtigt haben.

image

Didi und der Mount Doom...

image

...und Dani und der Mount Doom 🙂

image

Und schließlich noch der Mount Doom, ungestört 🙂

image

Putangirua Pinnacles (dort war im Film der Pfad der Toten ;))

image

Zum Größenvergleich: das kleine in der Mitte is der Didi 🙂

Fazit: Ja, ein bißerl schauts hier schon so aus. Aber nicht überall! Und überhaupt, nachgeholfen haben die auch noch!

Klischee Nummer 7: Die Landschaft Neuseelands ist atemberaubend

Naja, atemberaubend ist so ein großes Wort… Sagen wir mal ganz nett… Hier zur Illustration eine Übersicht über unseren Roadtrip im Norden (chronologisch, nicht nach Schönheit. Das wäre schwer… und auch nur die Gegenden, die bis jetzt noch nicht vorgekommen sind ;)):

image

Sanddünen bei Wahanaki

image

image

Strand bei Wahanaki

image

In der Bay Of Islands

image

image

Am Cape Reigna (nördlichster Punkt der Nordinsel)

image

Cape Reigna - hier trifft die Tasmansee auf den Pazifik

image

Darf an so einem Ort natürlich nicht fehlen: der Leuchtturm 😉

image

Auch das darf hier nicht fehlen: ein Selfie am Cape Reigna

image

Auch nicht so hässlich: der Strand bei Cape Reigna 🙂

image

Strand von Cape Reigna, in die andere Richtung fotografiert

image

90 Miles Beach (der ist einfach zu schön, um ihn nicht nochmal zu zeigen...)

image

Das is jetzt ehrlich das letzte vom 90 Miles Beach

image

Sanddünen bei Omapere

image

Redwood Forest Nationalpark

image

Ausblick vom Redwood Forest Nationalpark

image

Immernoch derselbe Nationalpark: Aussicht auf Rotorua (das weiße ist ein Geysir :))

image

Geysir-Ausbruch

image

In Rotorua gibt's extrem viel geothermische Aktivität: blubbernder Schlamm,...

image

...verdampfende Seen...

image

image

...gratis Thermalwasser (SEHR heiß!)...

image

...und ein heißer Fluss (die Bläschen sind tatsächlich kochendes Wasser direkt an der Quelle!)

image

Queen Elisabeth Park

image

Cape Palliser (ganz im Süden der Nordinsel), auch wieder mit obligatorischem Leuchtturm

image

image

Und zum Schluss gibt’s noch ein paar Bilder von Wellington, das irgendwie auch ein paar ganz hübsche Stellen hat 😉

image

image

image

image

image

image

image

Fazit: Ok, wir geben’s auf… Uns gefällt Neuseeland wohl doch ein bißchen… Zugegeben…

Wer sich nun fragt, ob die Südinsel auch so schön ist, muss sich noch ein paar Tage gedulden… Aber ihr kennt die Antwort wahrscheinlich schon 😉

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s