Der tropische Norden: Tauchen, Trampen und Trinken (aka Danis Geburtstag feiern)

Die Überschrift verrät es schon: Nach unserem wunderbaren Ausflug ins Outback haben wir uns hauptsächlich in warmen Gefilden aufgehalten, also in Australiens Fall im Norden.

Ansonsten fangen wir aber beim hinteren Teil der Überschrift an, die stilistisch leider nicht anders lauten konnte (und jetzt bitte keine Kritik an unserem Überschriften-Schreibstil!), chronologisch aber eigentlich ein kompletter Blödsinn ist… Es folgt also eine zeitlich absolut korrekte Darstellung unserer Erlebnisse, der Tiersichtungen und des Autozustands.

Danis Geburtstag: Trinken und Torte in Airlie Beach

Nachdem wir also unbeschadet aus dem Outback zurückgekommen waren, hatte Didi anlässlich von Danis Festtag eine kleine Überraschung geplant, und zwar ließen wir unseren geliebten Campervan drei Tage lang einfach Campervan sein und quartierten uns stattdessen im Strandort Airlie Beach in einem wunderbaren Appartement mit Balkon und Dachpool ein.
Obwohl ja im Juli in Australien eigentlich Winter ist, waren wir eindeutig schon weit genug in den warmen Norden vorgedrungen, hatten wir doch untertags recht angenehme 25 Grad. Zu Danis Geburtstag gab’s dann außerdem noch Überraschungspakete aus Österreich, sodass wir drei Tage mit Bergkäse (der die Postsendung überraschend gut überstanden hat!), Sachertorte und Ottakringer im Pool oder auf dem Balkon verbracht haben – so lässt sich ein Geburtstag eindeutig gut feiern! 😉

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Ausblick vom Balkon 🙂

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Auch bei Sonnenuntergang ganz nett 😉

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Mmmmmmh lecker Torte! 😉

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Darf natürlich auch nicht fehlen: feines Ottakringer! 🙂

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Feines Geburtstagsessen beim Mexikaner in Australien 😉

Nach drei Tagen mussten wir unser neues trautes Heim wieder aufgeben und sind in unseren Campervan zurückgekehrt – und diese drei Tage reichten anscheinend aus, um uns vergessen zu lassen, wie HOCH dieses Auto ist, sodass wir beim Ausparken gleich mal mit unserem Dach wo reingefahren sind – zum Glück haben aber weder die Garagendecke noch das Autodach ernsthaften Schaden genommen…

Als letztes “Geburtstagsgeschenk an mich selbst” (Didi hat ganz ohne Ausrede mitgemacht) haben wir uns an dem Tag dann auch noch einen Ausflug in die Whitsundays, eine Inselgruppe im Great Barrier Reef, gegönnt, und wir wurden nicht enttäuscht: Der White Heaven Beach war fast schon kitschig schön, und beim Schnorcheln haben wir unglaublich viele bunte Fische und Korallen gesehen – einfach traumhaft! Außerdem gab’s an Strand – neben dem obligatorischen Barbecue – auch noch diese netten Jungs hier zu sehen (ca. 1 Meter große Riesenwarane):

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Goannas, Gäste bei unserem Barbecue 😉

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Selfietime!

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Tiercount:
– viiiiiiele bunte Fische und Anemonen (leider in Ermangelung einer Unterwasser-Kamera nicht fotografierbar…)
– riiiiiiesengroße Eidechsen 😉

Autozustand:
– trotz kleinem Parkunfall wie zuletzt, da nicht sichtbar 😉

Die Nationalparks im Norden Queensland: unsere letzten Trekkingtage in Australien

Nach diesen wunderbar entspannenden Tagen freuten wir uns trotzdem auch schon wieder auf etwas Action (aka Wandern – und jaaaaa, wir werden langsam alt und das IST Action ;)).
Los ging’s Conway Nationalpark, wo wir vom Mount Rooper aus nochmal den Ausblick auf die Whitsundays genießen durften:

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Auch im Crystal Creek Nationalpark war die Aussicht ganz schön (siehe Foto), allerdings war die Straße hier leider nicht so freundlich zu uns, und so hatten wir nach unserem Ausflug in diesen Nationalpark einen zweiten Sprung in unserer Windschutzscheibe 😦

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Daraufhin wagten wir uns vorerst nicht mehr in die “Berge” Queenslands, sondern haben stattdessen die – überraschend grünen – Tito Wetlands, eine Sumpflandschaft, erwandert. Dieser Ort war auch unsere erste Begegnung mit den “Achtung, Krokodile!”-Schildern – zum Glück blieb es aber bei den Schildern (wir haben uns aber auch vorsichtshalber nicht zu nah ans Wasser gewagt ;)).

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Weiter ging’s an die beiden Badeorte Mission Beach und Port Douglas, wobei vor allem bei letzterem dank strahlendem Sonnenschein und typischer Strandort-Promenade schon so richtig Urlaubsstimmung aufkam. Auch hier beschränkten sich unsere Begegnungen mit Tieren auf Schilder – im Fall von Port Douglas zum Glück, hätte hier eine nähere Bekanntschaft schließlich eine zumindest schmerzhafte, im schlimmsten Fall sogar gesundheitsgefährdende Begnung mit den äußerst giftigen Stinger-Quallen bedeutet. In Mission Beach hätten wir zwar schon auf eine Begegnung mit einem Cassowari gehofft, dessen Hauptbrutgebiet sich hier befindet, aber auch hier mussten wir uns leider mit den Schildern begnügen 😉 (Wer nicht mehr weiß wie die in echt ausschauen, siehe unser erster Australienbeitrag ;)).

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Mission Beach bei etwas schlechtem Wetter...

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Mit Sonne wär's hier unter den Palmen bestimmt schön!

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No cassowaries for us 😦

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Aussicht bei Port Douglas

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Ein sehr hübsches Warnschild 😉

Tiercount :
Nix echtes, aber viele Schilder 😉

Autozustand :
Leider echter neuer Sprung in der Windschutzscheibe 😦

Das Great Barrier Reef: Tauchkurs mit viiiielen vielen bunten Fischen

Anmerkung: Zum Schutz der Privatsphäre der agierenden Personen werden in diesem Abschnitt keine Namen genannt, aber wer aufmerksam liest wird vielleicht doch bemerken, wer gemeint ist und der kleine Schisshase war 😉

Ganz zum Schluss unseres Australienaufenthalts stand dann endlich der von einer von uns beiden lang ersehnte, vom anderen auch akzeptierte Tauchkurs auf dem Programm – und wo könnte man besser Tauchen lernen als in Cairns im Great Barrier Reef?

Nach einer für eine von uns wegen Nervosität beinahe schlaflosen Nacht waren wir am nächsten Tag beide sehr erleichtert, dass unsere Tauchlehrer Rafael und Monique beide sehr nett waren und dass auch andere in unserer Gruppe noch nie zuvor Tauchen gewesen waren 😉 Mit zwei Tagen Theorie und Pooltraining wurden wir langsam an diesen Unterwasersport herangeführt, und zu unserer eigenen Überraschung klappten auch sämtliche Übungen inklusive Abnehmen von Gewichtsgurten, Taucherbrillen etc unter Wasser ganz gut…

Die nächste Nacht war das Schlafen für eine von uns dann doch wieder ein bißchen schwieriger, denn schließlich sollte es am nächsten Tag das erste Mal ins offene Meer hinausgehen, was dann doch irgendwie beängstigender ist als der Schutz des Übungspools 😉 Da wir uns für einen zweitägigen Ausflug statt eines dreitägigen Liveaboards entschieden hatten, mussten wir uns somit vom Großteil unserer Gruppe und unseren bisherigen Tauchlehrer verabschieden – was aber auch seinen Vorteil hatte, denn somit waren wir gemeinsam mit Hannah aus England nur zu dritt mit unserem Tauchlehrer Tamir, der sich wirklich lieb und aufmerksam um uns gekümmert hat.
So konnte dank Tamir auch der leichte Panikanfall, der eine von uns beim ersten Abtauchen überkam, gut bewältigt werden, und dank seiner Geduld haben auch hier im offenen Meer alle Übungen ganz gut geklappt (auch wenn einer von uns ein paar Gewichte für immer dem Meeresboden übergeben hat ;))).

Am nächsten Tag lief dann alles schon wesentlich runder, und nach weiteren zwei Tauchgängen waren wir offiziell zertifizierte PADI Open Water-Taucher :)))

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Nachdem die Übungen somit mal alle erledigt waren, konnten wir bei unseren letzten beiden Tauchgänge auch wirklich schon die wirklich schöne Unterwasserwelt genießen und haben zahlreiche Nemos, Wallies und Seewalzen sowie die eine oder andere Koralle gesehen. ANGEBLICH war bei unserem allerersten Tauchgang im offenen Meer hinter uns sogar ein Hai (sowohl unser Tauchlehrer als auch Hannahs Freund Andy behaupteten das unabhängig voneinander, also wird wohl was dran sein), aber wir waren zu dem Zeitpunkt wohl noch zu sehr mit Atmen und anderen überlebenswichtigen Dingen beschäftigt als dass wir ihn gesehen hätten – was wohl auch gut so war, denn sonst hätte sich eine gewisse Jemand wohl ziemlich in ihren Neoprenanzug gemacht ;))

Am Abend waren wir mit Hannah und Andy dann noch unsere erfolgreiche Tauchausbildung begießen, ein würdiger Abschluss dieser spannenden, schönen und lustigen Tage 🙂

Da die Tage aber auch sehr anstrengend waren, verbrachten wir unsere letzten Tage nur noch gemütlich in Cairns am Pool mit Lesen, Campervan-Putzen und unserem Abschiedsbier 😉

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Bye bye, Australia!

Blitzsauber (um von unseren paar kleinen Schäden abzulenken – am letzten Tag beim Putzen hat Dani noch ein Loch in die Innenverkleidung der Tür gemacht) gaben wir unseren Wagen mit all seinen Problemen schließlich zurück und mussten zu unserer eigenen Überraschung gar nichts mehr extra zahlen, die Zusatzversicherung hat sich also definitiv ausgezahlt 😉

Tiercount :
– 5 x Nemo
– 1 x Wallie
– viiiiiiele Seewalzen
– 1 x ungesichteter Hai hinter uns

Autozustand :
– ein kleines Loch in der Innenverkleidung der Hintertür
– ein fehlender Löffel
Also insgesamt fast ohne Macken zurückgegeben 😉

Back in Auckland: unsere letzten Tage in Ozeanien

Da der Flug von Auckland nach Santiago kurioserweise wesentlich billiger war als jener ab Australien ging’s für uns zum Schluss nochmal kurz zurück nach Neuseeland. Bei unserem Gastgeber Ilias verbrachten wir zwei leider recht verregnete Tage in Auckland. Nichtsdestoweniger sind wir von dieser Stadt immer noch begeistert (wenngleich es hier sogar noch unmöglicher war als in Australien, Kontaktlinsen zu bekommen – hier wurde Danis österreichisches Rezept einfach gleich gar nicht anerkannt…) und haben es uns nicht nehmen lassen, am Hafen noch ein Abschiedsbier zu trinken.

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Bye bye New Zealand!

In 20 langen Stunden ging es – mit Zwischenstopp in Sydney – dann endlich weiter nach Santiago, wo wir dank Zeitverschiebung 3 Stunden nach dem Abflug aus Auckland ankamen 😉 Wie es uns hier so ergeht dann aber im nächsten Beitrag!
Bis dahin nur soviel: Auch hier gibt es Bier

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Hola Chile!

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