Von (Wieder-)Sehensfreuden und anderen schönen Dingen: Zwei Wochen Bolivien intensiv :)

Gleich vorweg: Nachdem die Tage in Bolivien voller Wiedersehensfreude und Sightseeing-intensiv waren, gibt es über diese gerade mal drei Wochen VIEL zu berichten und – da Danis Papa mit seiner Kamera mit war – noch viel mehr Fotos… Immer dann, wenn Danis Papa nicht dabei war, sind die Fotos als Ausgleich aber eher spärlich, wir sind wohl schon ein bißchen fotografier-faul 😉
Deswegen haben wir versucht, das Ganze in einzelne Beiträge aufzuteilen – also freut euch auf viel Lesestoff in den nächsten Tagen 😉 Und auch diesen Beitrag mussten wir schon in mehrere Teile unterteilen…

Nach unserer sehr schönen, aber auch kalten Zeit war es am ersten Oktober endlich so weit: Es ging nun wieder in wärmere (wenn auch noch nicht warme…) Gebiete. Doch nicht nur darüber kam Freude auf: Dani freute sich vor allem, Bolivien und all die Dinge und Leute, die dieses Land (für sie) so speziell machen, wiederzusehen. Und Didi musste eben mit (und hat sich hoffentlich auch ein bißchen gefreut ;)).
Da die Reise durch Bolivien und Teile Perus uns (fast) genau durch dieselben Teile wie mich damals vor zehn Jahren führte, werde ich (Dani) diesen Blogeintrag dieses Mal ausnahmsweise und gar nicht wie sonst immer ganz alleine schreiben 🙂

Teil 1: La Paz und erste reencuentros

Mit dem Flieger ging’s erst Mal rauf nach La Paz, und jeder, der schon einmal dort gelandet ist, weiß, was das bedeutet: höherer Puls und schnellere Atmung – denn schließlich liegt der Flughafen in El Alto auf über 4000 Metern, und da bleibt einem beim Aussteigen schonmal wortwörtlich zunächst ein bißchen die Luft weg.
Zum Aklimatisieren ging’s dann in ein Hotel ein bißchen außerhalb von La Paz auf ca. 3200 Metern Höhe. Dort verbrachten wir unsere ersten beiden Tage ganz gemütlich (natürlich nur wegen der Höhe, und nicht, weil wir etwa faul wären…) mit Am-Pool-Liegen, ein bißchen Spazieren (unter anderem im “Mondtal” Valle de la Luna, siehe Fotos) und viel Essen. Auch beim Essen gab’s eine – eher überraschende – “Wiedersehensfreude”, denn neben guten bolivianischen Gerichten wie Lama wurden hier (anscheinend aufgrund des Schweizer Kochs) vor allem auch “heimatliche” Gerichte serviert, sodass wir uns mit Spätzle, Knödeln und Fondue die Bäuche vollschlagen konnten.

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Das Mondtal

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Mit Mutter Mond (ich seh ja hauptsächlich Menschen, die viel zu hoch oben auf einem Felsen stehen, aber egal... ;))

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Generell: ehe schlecht gesichert, der ganze Ort. Hier geht's weiiiit runter!

Didi ging in diesen nicht geraden stressigen Tagen auch zum Frisör, wobei er für einen ziemlich perfekten Haarschnitt gerade mal 80 Cent zahlen musste (und ich festgestellt habe, dass Bolivien tatsächlich immer noch so billig ist, wie ich es in Erinnerung hatte… ;)).

An unserem letzten Tag in La Paz schafften wir es dann in den süßen kleinen (stinkenden) Micros (die öffentlichen Busse der Stadt) auch endlich ins Zentrum von La Paz, wo wir bei einer hochinteressanten Free Walking Tour mehr über die Geschichte der Stadt erfuhren, das berühmt-berüchtigte San-Pedro-Gefängnis (in dem anscheinend Gefangene mit ihrer ganzen Familie leben, wobei sie dafür Miete zahlen müssen ;)) besichtigt (von außen…) und eine Militärparade vor dem Präsidentenpalast miterlebt haben, wobei sich anschließend herausgestellt hat, dass diese anlässlich des Besuchs unseres Bundesheinzis abgehalten wurde 🙂 Leider hat meine Kamera an dem Tag nicht funktioniert, sodass die Bilderausbeute eher spärlich ausgefallen ist…

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Die Franziskus-Kirche in Bolivien

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Auch in La Paz: Lamastatuen!

Den krönenden Abschluss bildete aber das Wiedersehen mit meiner Gastschwester Ada, mit der ich vor zehn Jahren ein Zimmer geteilt hatte und die mittlerweile in La Paz lebt! 🙂 Bei einem riiiiiesen Eisbecher verbrachten wir mehrere Stunden damit, uns gegenseitig über die vergangenen Jahre aufs Laufende zu bringen – und für Didi schaute dabei auch noch ein Gratis-Spanischintensivkurs heraus 😉

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Con Adita 🙂

Am nächsten Tag wiederholten wir das Ganze dann gleich nochmal bei einem Kaffee am Flughafen, wo wir mit Ada nochmal einige Stunden verbrachten, bevor es für uns schon weiter nach Sucre ging…

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Vorsicht am Flughafen von La Paz: gefährliche Rolltreppen!

Teil 2: Weitere Wiedersehensfreuden, diesmal in Sucre

In Sucre angekommen ging’s dann mit der Wiedersehensfreude gleich weiter: Wir wurden von meiner Gastmutter Santu und meiner kleinen Gastschwester Tati sowie dem mir noch unbekannten Familienzuwachs – Kenny (3) und Lionel (1), die Söhne von meiner anderen Gastschwester Sara sowie von Tati – in Empfang genommen 🙂

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Mit Santù und Kenny

Am nächsten Tag ging’s für Didi zum Spanischkurs, während ich ein bißchen durch die Stadt spaziert bin und mich darüber gefreut habe, wie viel mir doch noch vertraut und bekannt vorkam 🙂
Nach einem kräftigen Mittagessen – wie in Bolivien üblich mit reichhaltiger Suppe und viiiiiiel Hühnchen mit Reis – begaben wir uns am Abend noch ins Joy Ride, dem Lokal, in dem ich mit den anderen zehn Jahren mit den anderen Freiwilligen (fast) jedes Wochenende verbracht hatte… Ein seltsames Gefühl, jetzt wieder zurück zu sein – das Bier schmeckte aber immer noch so gut wie früher 😉

Der ultramotivierte Didi war auch am nächsten Tag, einem Sonntag, in der Spanischschule, von wo wir ihn eigentlich gemeinsam abholen wollten, um dann gemeinsam zur Geburtstagsfeier von Santus Nichte zu fahren. Auch das Zeitempfinden meiner Gastfamilie hat sich aber in den letzten zehn Jahren nicht geändert, sodass ich mich schließlich (bereits eine halbe Stunde nach der vereinbarten Abholzeit) doch selbst auf den Weg machte, um Didi abzuholen. Leider hatte ich die Adresse der Nichte aber falsch aufgeschrieben, sodass wir ihr Haus nicht finden konnten… Netterweise wurden aber die Damen aus der Nachbarschaft gleich auf uns suchende Gringos aufmerksam und taten ihr Möglichstes, um uns zu helfen – da wurden Passanten angehalten und Freunde per Telefon befragt, ob jemand etwas von der Party wüsste. Und damit wir nicht verzweifeln beim Warten, wurde uns dann auch noch ein Getränk angeboten 🙂
Mittlerweile hatte sich aber auch meine Gastfamilie schon gewundert und sich in der Straße umgeschaut, sodass wir uns doch noch fanden und anschließend stundenlang gutes Essen, Wein und interessante bolivianische Musik genießen durften 😉 So war das Wiedersehen mit Tante, Onkeln und Nichten durchaus sehr gelungen 🙂

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Wir stechen vielleicht ein. *bißchen* heraus...

Teil 3: Sucre, diesmal mit “echter” Verwandschaft

Am nächsten Tag stand dann noch mehr Wiedersehensfreude an: Ich fuhr zum Flughafen, um meine “echte” (aka österreichische) Familie abzuholen 🙂 Diese hatten mit Zwischenstopps in London, Miami und La Paz einen unglaublich langen Reisetag hinter sich, und vor allem meine Schwester Marlies und mein Papa hatten auch mit der Höhe ziemlich zu kämpfen. Nichtsdestoweniger war die Wiedersehensfreude sehr groß (zumindest auf meiner Seite ;)), und zu Hause wurden wir mit Essen empfangen, das meine Gastschwester Tati extra für uns gekocht hatte 🙂 Dank dem bolivianischen “Pique a lo Macho” (viel Fleisch mit viel Scharf ;)) inklusive Suppe und einem kleinen Nachmittagsnickerchen war dann auch meine Familie bisam Abend soweit wieder bei Kräften, sodass es ein nettes Beisammensitzen und Kennenlernen gab 😉

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Doppel-Familienessen 😉

In den nächsten beiden Tagen habe ich meiner Familie Sucre gezeigt – all die schönen, weißen Gebäude aus Kolonialzeiten, den Parque Bolívar (einen Park mit einer Statue des Befreiers Bolívar gibt es glaub in fast jeder südamerikanischen Stadt, der in Sucre beherbergt aber auch noch einen Nachbau des Pariser Eiffelturms ;)), den Friedhof, den Aussichtspunkt Recoleta sowie den Parque Cretácico, eine ehemaligen Zementfabrik, bei welcher auf einer aufgefalteten Wand jede Menge Dinosaurierabdrücke gefunden wurden. Hier einige Eindrücke unserer Sucre-Erkundungsgänge 🙂

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Didis Spanischschule - auch kein schlechter Ort zum Lernen 😉

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Auf dem Weg zur Recoleta

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Kirche bei der Recoleta

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Die Recoleta

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Friedhof - platzsparend

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Grabbeigaben, um im Jenseits besser zurechtzukommen (vor allem Wein und Bier)

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Achtung, ein Dino!

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Dinospuren im Parque Cretácico

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Soooo groß warn die!

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Die Kathedrale von Sucre

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Der gute alte Simon (Die Statue. Das vorne is meine Mama.)

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Auch im Parque Bolívar: Wir. Und ein Beinahe-Eiffelturm.

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Das Theater

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Ein mobiler Zebrastreifen (wirklich!)

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Aussicht über Sucre von "unserem" Haus aus

Nach drei Tagen inmitten von zwei Familien war dann aber Abschiednehmen angesagt… Aus diesem Anlass waren wir gemeinsam essen, und zwar an typisch bolivianischen Orten: zuerst im Kulturcafe Berlin mit deutschem Bier, und dann bei Liselotta, einer italienischen Pizzeria 🙂

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Endlich deutsches Bier!

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Gemeinsames Zweifamilienessen, die zweite

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Mama, Marlies und Sara

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Tati, Santù und Lionel

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Fast wie unser eigener, oder? 😉 Ich schau auch schon dazu passend fertig aus...

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Abschied von Santù

Teil 4: Roadtrip, die erste: Mit Jeep durch Uyuni und Umgebung

Nach diesem Abschied ging es für uns fünf (Mama und Papa, Schwester Marlies sowie Didi und ich) auf die Reise – ein zweiwöchiger Trip durch Bolivien und Peru stand an. Als erstes führte uns unser Weg nach Potosi, einer Bergbaustadt auf ca. 4000 Metern Höhe, die in Zeiten der spanischen Herrschaft dank des dort gelegenen Silberminenbergs Cerro Rico (zu Deutsch “Reicher Berg”) als eine der wohlhabendsten Städte der Welt galt, in deren Minen heutzutage aber kaum vorstellbare Arbeitsbedingungen herrschen und die ihren Reichtum schon lang verloren hat.
Nichtsdestoweniger ist die Stadt – nicht zuletzt wegen dem durchaus noch erhaltenen spanischen Erbe – ein interessantes Ausflugsziel:

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Die Kathedrale von Potosi

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Getrocknetes Fleisch auf dem Markt von Potosí

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Der Cerro Rico hinter dem ehemaligen Stadttor

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Eine kleine Pause zur Stärkung - mit Bier, das man nur in Potosí bekommt (also, eines davon...)

Unser Weg führte uns anschließend weiter nach Uyuni, wo eines der beeindruckendsten Phänomene der Welt auf uns wartete… Doch schon alleine der Weg dorthin war sehr lohnenswert:

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Wuhuuuuuu, erste Live-Alpacas (also, In Bolivien...)

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Der Salar de Uyuni und die umliegenden Lagunen

Von meinem Bolivienaufenthalt vor 10 Jahren war mir vor allem die Salzwüste von Uyuni besonders eindrucksvoll in Erinnerung geblieben. So durfte diese natürlich auch auf dieser Tour nicht fehlen, und somit ging’s für uns gleich am nächsten Tag mit zwei Jeeps auf einen dreitägigen Trip durch diese unglaubliche Gegend.

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Der Glücksbringer in unserem Jeep - vor zahlreichen Pannen hat er uns leider trotzdem nicht bewahrt 😉

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Unsere beiden Luxusgefährte 🙂

Den ersten Halt machten wir gleich kurz außerhalb von Uyuni, und zwar am sogenannten Zugfriedhof. Als die Bolivianer in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts nämlich in England Züge bestellten, wurden diese auch entsprechend angeliefert – allerdings ohne eine “Gebrauchsanweisung”, was denn im Falle eines Schadens mit ihnen zu tun sei. Somit landeten sämtliche Züge, die zu reparieren sie nicht im Stande waren, an diesem entlegenen Ort und wurden dort mit der Zeit “ausgeschlachtet”, sodass heutzutage nur noch “Zugskelette” übrig sind – ein herrlicher Spielplatz für Touristen 😉

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Willkommen am Friedhof der Züge!

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Man durfte sogar überall raufklettern!

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Sicht von oben 😉

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Und für die Älteren (bzw. die mit Höhenangst...) gab's Schaukeln 😉

Hier machte unser (Marlies, Didi und mein) Jeep dann auch zum ersten Mal Macken – doch die leere Batterie konnte zum Glück rasch behoben werden 😉

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Hermann richtet unser Auto - Teil 1

Die nächsten Stopps auf unserer Route waren Colchani, ein Dorf, das von Salzproduktion lebt, sowie das erste Salzhotel des Salar. Sogar die Inneneinrichtung dieses Hotels besteht, wo möglich, komplett aus Salz (und nein, das schmilzt nicht einfach weg, wenn es nass wird – wir haben gefragt ;)). Außerdem befindet sich hier noch eine Salzskulptur, die anlässlich des ersten Dakar-Rennens, das durch die bolivianische Salzwüste führte, errichtet wurde (mittlerweile wird hier jedes Jahr gefahren), sowie ein Platz mit diversen internationalen Fahnen, wo wir mit Entsetzen feststellen mussten, dass die österreichische fehlt!!! Zum Glück hatte Didi aber eine entsprechende Fahne im Gepäck (fragt bitte nicht, warum…), und nachdem meine Eltern um 2 Euro den wohl teuersten Garn Boliviens erstanden hatten, konnten wir dieses gravierende Problem glücklicherweise beheben!

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Don Pepe, "der" Salzproduzent von Colchani 😉

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Das Salzhotel von innen - inklusive Dakar-Salzskulptur in klein...

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Problem gelöst!

Weiter ging’s dann zur berühmten Isla Incahuasi, der Kaktusinsel (übrigens, für alle die schon mal hier waren oder eine Tour hierher planen, anscheinend NICHT die Fischinsel – die ist wesentlich kleiner und unspektakulärer – aka ohne Kakteen -, also mit einer Tour besser nicht dorthin fahren ;)). Die Kakteen hier wachsen ca. 3 cm im Jahr, sind aber teilweise über 30 Meter hoch – man kann sich also ausrechnen, dass manche hier schon ein ganzschön stattliches Alter erreicht haben! Die Insel ist aber nicht nur wegen Alter und Größe der Kakteen beeindruckend, schon alleine der Anblick dieser Kakteen vor dem ewig weißen Hintergrund ist ganz einfach unglaublich!

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Den restlichen Tag verbrachten wir einfach “nur” mit Herumfahren in der Salzwüste, wobei dieses “Nur” mehr als beeindruckend ist! Das Gefühl, durch diese unendlichen weißen Weiten zu fahren, ist nur schwer beschreibbar, aber vielleicht können die Bilder einen kleinen Eindruck davon vermitteln… Und: Didi und ich haben hier unsere Perspektivfoto-Kunst (bestimmt allen aus früheren Blogeinträgen in äußerst guter Erinnerung…) endlich – mit Hilfe der Guides und meines Papas – ihrem Höhepunkt zugeführt, aber seht selbst:

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Was die Familie Plankel irgendwie nicht so gut kann: zeitgleich hüpfen...

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Endlich: vollendete Perspektivkunst!

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Nach diesem langen, aber sehr schönen Tag ging es endlich zum Hotel – und ein Vorteil davon, statt wie vor zehn Jahre als “Gerade-nicht-mehr-Schülerin” ohne Geld diesmal mit meinen Eltern unterwegs zu sein lag an diesem Abend für mich eindeutig darin, dass ich mir nicht wie damals in einem unbeheizten Hostel alles vorhandene abfrieren musste, sondern in einem Hotel mit Heizung und Warmwasser untergebracht war. Und dazu auch noch in einem wunderschönen Salzhotel! Was will man mehr?

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Das Salzhotel von innen 🙂

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Angeblich spiegelt die Salzwüste bei Regen wirklich den Himmel wieder (wenn auch wahrscheinlich ohne Ufos...)

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Und diesen Sonnenuntergang gab's auch noch gratis dazu 😉

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, da uns ein langer Tag bevorstand – leider war das im Nachhinein ein bißchen umsonst, da unser Jeep an diesem Morgen eine Reifenpanne hatte und somit zu spät kam 😉
Danach ging’s aber los Richtung Nationalpark Eduardo Avaroa, wo wir bei der grünen und bunten Lagune (laguna verde und laguna colorada) viiiiiiele Flamingos sowie ein unglaubliches Farbenspiel zu sehen bekamen! Außerdem besuchten wir an diesem Tag auch noch die ebenso beeindruckenden “Morgensonnen-Geysire” (sol de mañana). Und auch dazwischen haben wir den einen oder anderen fotografierenswerten Ort entdeckt… aber seht selbst 😉

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Fotogene Llamas durften natürlich auch nicht fehlen 😉

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Bei der Laguna Verde

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Sol de mañana

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Laguna Colorada (mit ein oder zwei Flamingos...)

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So schön der Tag auch war, so anstrengend waren die 12 sehr “schütteligen” Stunden im Jeep bei eisig kalten Temperaturen auch… Und zu allem Überfluss funktionierte die Lichtmaschine unseres Jeeps nicht, sodass wir nach Einbruch der Dunkelheit dicht hinter dem Jeep unserer Eltern herfahren mussten, um in der Wüste unser Hotel zu finden… Zum Glück schien unser Fahrer Herman zu wissen, was er da tut 😉

Nach einer Nacht mitten in der Dali-Wüste (eigentlich Siloli-Wüste, aber Dalí klingt cooler ;)) gab’s am nächsten Tag noch ein paar mehr Flamingos, Lagunen (Honda, Hedionda) sowie ein paar andere süße Tierchen – und zur Abwechslung mal Probleme mit unserem Jeep. Herman musste ein weiteres Mal Starthilfe bekommen, und auf der Rückfahrt Richtung Uyuni ging mitten auf der Straße bei 50 km/h plötzlich die Motorhaube auf, sodass wir im Blindflug unterwegs waren! Zum Glück haben wir’s aber doch wohlbehalten zum nicht-ganz-so-spannenden Flughafen von Uyuni geschafft, wo wir aufgrund irgendwie mäßiger Tourplanung fünf Stunden mit Biertrinken und Kartenspielen verbrachten 😉

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Hermann repariert mal wieder was 😉

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Die Wasserhürden hat er dafür grandios gemeistert 😉

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Laguna Honda

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...und Laguna Hedionda mit viiiielen Flamingos!

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Diese Schild is übrigens kein Flugverbot für Flamingos, man darf sie nur nicht aufscheuchen 😉

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Wir schwören, die sind von selbst geflogen!

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Innovative Nutzung: Plastikflaschen als äußerst dekorativer Grenzzaun!

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Und wir dachten, wir wären am Ende der Welt... 😉

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Außerdem entdeckt: dieser gar nicht schüchterne Fuchs...

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...und dieses putzige Vizcacha (schaut aus wie ein Hase, isses aber nicht...)

Teil 5: Die Fahrt geht weiter: Diesmal mit Boot um und auf dem Titicacasee

Nach einer seeeehr kurzen Nacht in La Paz ging’s am nächsten Morgen um 06:00 Uhr auch schon weiter zum Titicacasee.

Hier besuchten wir zunächst das kleine Dorf Huatajata, wo sich ein Nachbau der RA II befindet. Dabei handelt es sich um ein von lokalen Fischern gebautes Schilffloß, mit dem Forscher herausfinden wollten, ob die Inkas damals vielleicht schon über Ozeane segeln konnten und so vielleicht Kontakt zu anderen Zivilisationen hatten (die Antwort ist übrigens ja, die Überfahrt gelang).
Außerdem bekamen wir auch Vicuñas und Suris zu sehen; letztere sind so scheu, dass man sie in der freien Wildbahn eigentlich nie zu Gesicht bekommt…

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Wir auf dem RA II-Nachbau

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Bunte Tiersammlung: Llamas,...

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Vicuña (die spucken voll viel!)...

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...und ein Suri - soooo süß 🙂

Schließlich ging’s mit dem Tragflügelboot über den Titicacasee, zunächst nach Copacabana mit seiner schönen Kathedrale, und anschließend auf die Sonneninsel, wo wir mehr über die Inkakultur lernten, den Pilko Kaina-Tempel besuchten und anschließend am Nachmittag in einer wunderschönen Ecolodge unsere Seele baumeln ließen….

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Kreativerweise wird diese Insel die "Bauminsel" genannt 😉

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Ausblick vom Titicacasee

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Copacabana

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...und die dazugehörige Kathedrale 😉

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Der Inkatempel Pilko Kaina

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Unsere beiden "Lastalpacas" (haben unsere Wasserflaschen getragen ;))

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Moiiiiiiiiiii 🙂

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Und noch mehr moiiiiiiiiiii (und auch das einzige Transportmittel auf der Insel, da es keine Autos gibt ;))

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Der berühmte Terassen-Bau

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Ganz okay: unser Ausblick für den Abend 🙂

Am letzten Tag auf der bolivianischen Seite besuchten wir dann noch den “Brunnen der ewigen Jugend” sowie die Mondinsel mit dem Jungfrauen-Tempel, bevor dann endgültig der Abschied vom wunderbaren Bolivien anstand… Doch wenn man weiß, dass der Weg nach Peru führt, is das schon ein bißchen einfacher – doch davon mehr im nächsten Beitrag 😉 Hier aber zuvor noch die letzten zwei Fotos 🙂

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Didi holt sich das Wasser der ewigen Jugend in einer modernen Wasserflasche 😉

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Der Jungfrauen-Tempel

So, und BALD geht’s weiter 😉 VERSPROCHEN!

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